Sexting: neuer Nacktfoto-Trend
Der gefährlich-erotische Spaß.

Fast ein Viertel aller Jugendlichen hat schon Nacktfotos von sich verschickt. Ob an den Freund, einen Bekannten oder vielleicht die beste Freundin, das spielt keine Rolle – ein Risiko ist immer dabei. Denn gerät das Foto auf ein falsches Handy, kann es schnell die Runde machen. Beim Versand einer solch freizügigen Aufnahme sollte also das Vertrauen an den Empfänger die oberste Priorität haben. Bestenfalls sollte vorher klargestellt werden, dass das Foto schleunigst gelöscht wird. Ob das dann auch passiert, ist eine andere Sache.
Um Nacktfoto erst gar nicht speichern zu müssen, wurde in Kalifornien eine App entwickelt: „Snapchat“. Die App wirbt mit einem kontrollierten Hochladen. Die Sekunden, in denen das Bild zu sehen ist, können nämlich vom Absender bestimmt werden. Eine bis zehn Sekunden hat dann der Empfänger Zeit, um sich die Aufnahme anzuschauen. Zeit genug wiederum, um rasch einen Screenshot zu machen - oder es auf anderem Weg zu kopieren. Der Benutzer wird darüber zwar informiert, der Screenshot bleibt aber trotzdem gespeichert.
Offiziell steht zwar nirgendwo geschrieben, dass Snapchat eine App für Nacktbilder ist, sie wird allerdings größtenteils dafür genutzt. Unser Tipp: Wenn ihr "Sexting" ausprobieren wollt, seid euch sicher, dass ihr dem Empfänger vertrauen könnt und nutzt am besten keine App, bei der die Bilder auf irgendeinem Server gespeichert werden könnten.
Bildquelle: Flirkr / Mike Licht, Notions Capital.com








