Thema: Sex

Sexy: In diesem Londoner Pub kannst du nackt Bier trinken

Endlich FKK in der Kneipe!

Quelle: George Rudy/Shutterstock.com

Endlich Feierabend, ab nach Hause und raus aus den unbequemen Klamotten. Die eigenen vier Wände bieten für alle Fans der Freikörperkultur eindeutige Vorteile. Dafür gibt es in deiner Stammkneipe eine umfangreiche Getränkeauswahl und jede Menge Platz für deine Lieblingsmenschen. Und wenn wir mal ehrlich sind, macht alleine trinken, egal ob mit oder ohne lästige Kleidung, eh keinen Spaß. Wie schön wäre es, diese beiden Dinge zu vereinen. Genau das dachte sich auch ein Barbesitzer aus London.

Zu dieser ungewöhnlichen Idee kam das Pub „The Coach and Horses“ im Szene-Stadtteil Soho allerdings eher zufällig und ein wenig wie die Jungfrau zum Kinde. Bar-Betreiber und Pächter Alastair Choat wollte der Enteignung seiner Kneipe durch die Brauerei „Fuller’s“ entgegenwirken, die laut Unilad seinen Vertrag nicht verlängern wollte.

Also startete Alastair, der die Bar seit 2011 betreibt, eine Kampagne, um das zu verhindern. Geld für sein Vorhaben wollte der findige Geschäftsmann allerdings nicht einfach nur über eine Petition sammeln, sondern mit dem Verkauf eines erotischen Kalenders. Der konnte jedoch nur mithilfe einer speziellen Lizenz entstehen, die es ihm und seiner Crew erlaubt, sich in der Kneipe auszuziehen. Gesagt, gesagt, Lizenz erhalten.

Was dann folgte, war ein Feedback, mit dem niemand gerechnet hatte: Nachdem der Kalender mit den heißen Fotos veröffentlicht wurde, fanden haufenweise Anfragen von Naturalisten und Nudisten aus aller Welt ihren Weg ins „The Coach and Horses“. Die Frage, ob sie ab sofort in seinem Lokal willkommen seien, konnte Alastair nicht ignorieren und plant nun Events für unbekleidete Gäste.

„Wir planen im Juni eine nackte Nacht. [Wir] haben noch kein genaues Datum, aber es wird passieren, damit alle Leute, die anrufen, um sich auszuziehen, um ein Bier im Zentrum von Soho zu trinken, dazu in der Lage sein werden. Man muss nur die richtigen Mitarbeiter haben, denn natürlich muss sich das Team damit wohlfühlen. Aber ganz ehrlich, nach 10, 15, 20 Minuten merkt das niemand mehr. Es ist ein bisschen so, als würde man in eine Kneipe gehen, in der eine Band spielt, für die man sich nicht interessiert, nach einer Weile ist es nur noch Hintergrundmusik. Wenn alle nackt sind, wird es lustig“, erklärt Alastair.

Foto: George Rudy/Shutterstock.com

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