Thema: Trend
„Sharing“ voll im Trend
Lieber Teilen statt kaufen.

Teilen statt kaufen - das ist das Motto des „Sharings“-Trends, dem immer mehr Menschen folgen. Dabei sind den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Das wohl bekannteste „Sharing“-Model ist das sogenannte „Car-Sharing“. Städte, wie zum Beispiel Essen, München, Berlin oder Wien, bieten bereits Autos an, die gemietet werden können. Auch das „Parkplatz-Sharing“ erfreut sich steigender Beliebtheit. Dabei vermieten Parkplatzbesitzer (Privatpersonen) ihre angemieteten Parkplätze für die Zeit, wo sie diese selbst nicht brauchen.
Doch auch das „Food-Sharing“ wird immer populärer. Hier heißt es „teilen statt wegwerfen“. Auf Foodsharing.de soll eine Internetplattform entstehen, wo die Leute, egal ob Lebensmittelhandel oder private Person, ihre Lebensmittel, die sie nicht mehr gebrauchen können, kostenlos an andere abgeben. Die Erfinder der Seite wollen so verhindern, dass überschüssige, aber dennoch gute Nahrungsmittel im Müll landen.
Im Internet entstehen immer mehr Plattformen, die sich auf „Sharing“ konzertieren. Egal ob Autos, Kleidung, Lebensmittel oder Werkzeug, alles kann bereits geteilt werden und viele sehen es als eine Bereicherung an, da sie sich Dinge teilen könnten, die für einen Kauf zu teuer wären. Manche Experten sprechen dabei sogar schon von einer „Share-Ökonomie“, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat und immer mehr an Bedeutung gewinnt. Fragt sich, was man als nächstes Teilen kann? Partygäste oder womöglich den eigenen Freund. Solange man ihn nicht braucht.
Bilder: Flickr/ JT / Sally Mahone








