„Shit Happens“: Skandal-Broschüre

Tipps zum Kiffen ohne Strafe.

„Shit Happens“: Skandal-Broschüre: Tipps zum Kiffen ohne Strafe.
Kiffen. Und wer hat's erfunden? Eigentlich nicht die Schweizer. Dennoch sorgt dortzulande aktuell eine Rechtshilfe-Broschüre für Aufregung. Die will Kiffern zeigen, wie sie ganz ohne Strafe, quasi extrem gechillt Marihuana und Co. konsumieren können.
Seit 1996 veröffentlichen die Schweizer Fabian Strodel und Sven Schendekehl schon die selbsternannte Rechtshilfe-Broschüre „Shit Happens“, die diesen Monat in der neunten Auflage erscheint. Anlass für die Publikation ist die in der Schweiz eingeführte Geldstrafe in Höhe von 100 Franken (rund 80 Euro) für den Konsum von Cannabis, Hanf und THC. In ihrer 30-Seiten langen Broschüre gehen die beiden Schweizer darauf ein, welche Strafen aufs Kiffen stehen und wie Konsumenten diese auf mehr oder weniger legale Weise umgehen können. Der Plan-B für jede problematische Situation ist hierbei ganz einfach: „Wer polizeilich kontrolliert wird, nicht konsumiert und weniger als 10 Gramm dabei hat, sollte Fragen nach früherem Konsum nicht beantworten oder halt lügen“.

Während Fans eines gelegentlichen Joints von diesem „rechtlichen Beistand“ der Lektüre begeistert sein dürften, freuten sich knapp 5.000 Haushalte in der Schweiz eher weniger darüber, als sie die „Shit Happens“- Broschüre vor einigen Tagen ungefragt in ihren Briefkästen fanden. 

Die Züricher Polizei sieht durch die Broschüre keine Gefahr für die Schweiz, unter anderem weil „Shit Happens“ zwar stark umstritten, allerdings nach wie vor nicht verboten sei. Und was nicht verboten ist, kann ja so schlimm nicht sein, oder?


Bild: Flickr / Jesse Poole
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