Themen: Facebook, Anfragen, Behörden

Shitstorm on Facebook

Nutzerdaten an Behörden weitergegeben.

Facebooks Datensicherheit war schon immer sehr umstritten. Da schockiert es doch kaum noch das Facebook nun auch munter tausende Nutzerdaten an Behörden weiterleitete.

Nach einem Transparenzbericht des Internetkonzerns erreichten das soziale Netzwerk rund 2000 Datenanfragen allein aus Deutschland. Und –man glaubt es kaum- 37 Prozent der Anfragen nach Konten und Mitgliedern wurden heiter von Facebook beantwortet.
Das weltgrößte soziale Netzwerk äußerste sich zu den Vorwürfen wie zu erwarten war: "Wir fechten viele dieser Anfragen an und weisen sie ab, wenn wir rechtliche Bedenken haben, dies gilt auch für Anfragen, die zu weit gefasst oder zu vage sind." Naja, offenbar sing ja trotzdem fast die Hälfte der Anfragen positiv beantwortet worden. Bei den USA lag die Quote mit 79 Prozent noch deutlich höher. Die US Behörden zogen durch Facebook unglaubliche 12.000 Mal Daten von bis zu 21.000 Facebook-Nutzern ein. Nicht gerade wenig Informationsfreigabe. Dabei sollte Facebook doch eher vorsichtig in Sachen Datenschutz sein, immerhin lebt der Internetkonzern von den Daten seiner Nutzer. Und ohne Nutzer wäre Facebook wertlos.

Um sich selber im Internet besser schützen zu können entwickelte der deutsche Verein "Digitalcourage" jetzt einen USB-Stick, der anonymes Surfen ermöglicht. Nach dem Plug-and-Play-Prinzip nutzt der "PrivacyDongle" eine Technologie, die es dem User ermöglicht über das Tor-Netzwerk im Internet seine Identität zu wahren. Dabei werden über ein spezielles Verfahren die Anfragen des Users über drei von hunderten vernetzen Computern auf der ganzen Welt umgeleitet. Damit können weder der Internetprovider, noch der Betreiber der jeweiligen Website die Herkunft des Users nachvollziehen.

Anonymes Surfen ist nun aber keine Weltneuheit. Nach seinem Hersteller bietet "PrivacyDongle" Nutzern aber einen entscheidenden Vorteil: „Da der auf dem USB-Stick vorinstallierte Browser unabhängig vom System auf dem heimischen Computer arbeitet, können auch keine Daten auf dem Rechner zurückbleiben.“
Schon für 25 Euro kann die Verschleierungs-Software im Shop des jeweiligen Anbieters bestellt oder einfach kostenlos heruntergeladen werden.
Mit anonymen Surfen sollte aber auch korrektes Verhalten im Netz mit einhergehen. Laut "Digitalcourage“ hat jeder anonyme Surfer auch eine große Verantwortung zu tragen, gewissenhaft mit der Anonymität umzugehen.

Bildquelle/Flickr florian_kuhlmann quinnums

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