Themen: Cocktail, Getränk, Körper, Alkohol, Gesundheit, Krass, Geburstag
Sie musste sich wegen eines Drinks ihren Magen entfernen lassen
Darum kostete sie ein Cocktail fast das Leben.

Gabys 18. Geburtstag wäre fast ihr letzter gewesen. Nach einem Freigetränk in einer Bar musste der jungen Engländerin in einer Not-Operation der Magen entfernt werden. Jetzt, zwei Jahre später, wurde das Urteil vor Gericht gesprochen.
Nach einem Bericht von Metro verurteilte das Gericht die Bar, die den gefährlichen Cocktail an Gaby ausschenkte, zu umgerechnet 136.000 Euro Strafe. Bei dem Getränk handelt es sich um einen Drink mit Flüssigstickstoff. Dieser wird bis zu minus 196°C kalt und in der Gastronomie für einen Raucheffekt bei Cocktails verwendet.
Sekunden nachdem Gaby den Drink zu sich nahm, begann sie sich zu übergeben und vor Schmerzen zu winden. Rauch trat aus ihrem Mund und ihrer Nase aus. Der Flüssigstickstoff fraß sich durch Gabys Magenwand. Nur eine Not-OP rettete ihr das Leben. Dabei musste allerdings ihr Magen und Dünndarm entfernt werden.
Cocktails mit Raucheffekt sind in England nicht verboten, allerdings auch, wie dieser Fall zeigt, nicht völlig ungefährlich. Die Drinks können nur ohne Bedenken getrunken werden, wenn der Flüssigstickstoff komplett verdampft ist. Vor Gericht sagte Gaby aus, dass sie sich vorher bei dem Personal erkundigte, ob sie den Cocktail trinken dürfe. Dies wurde ihr bestätigt. Leider mit fatalen Folgen für das junge Mädchen.
Foto: Facebook/Gaby Scanlon







