Themen: Tod, Unfall, Krass

Sie streamte den Tod ihrer Schwester – und jetzt plädiert sie auf nicht schuldig

Nach dem Crash filmte sie alles.

Quelle: California Arrests
Vor wenigen Tagen kam Obdulias Schwester durch einen Autounfall ums Leben, den die 18-Jährige verursacht hatte. Das Unglück schlug in den Medien hohe Wellen, da die junge Frau ihre schwerverletzte Schwester direkt nach dem Crash bei Instagram Live streamte. Jetzt plädierte Obdulia vor Gericht in allen Punkten auf nicht schuldig.

Wir berichteten erst kürzlich über die 18-jährige US-Amerikanerin, welche einen tödlichen Autounfall baute. Vermutlich unter Alkoholeinfluss fuhr sie mit 190 Sachen ihren Kleinwagen, während ihre 14-jährige Schwester und ein weiteres Mädchen ungesichert im Auto saßen.

Zunächst filmte der Teenager sich und die Fahrgäste während der Fahrt mit dem Handy, dann jedoch knallte das Auto in einen Stacheldrahtzaun und überschlägt sich mehrmals. Ihre Schwester wird durch die Windschutzscheibe aus dem Auto geschleudert und liegt blutüberströmt und sterbend im Feld

Das Schockierende: Obdulia steigt aus und zückt ihr Handy, um die Geschehnisse live auf Instagram zu streamen. Sie zeigt in einer Selfie-Position ihr Gesicht neben dem ihrer Schwester und zeigt die schrecklichen Minuten nach dem Unfall online. Die Freundin ihrer Schwester ist ebenfalls verletzt und versucht noch, andere Autos auf den Unfall aufmerksam zu machen. 

Jetzt steht die junge Amerikanerin vor Gericht und muss sich für ihre Schuld verantworten - doch im Gegenteil: Bei einer ersten Anhörung vor Gericht plädierte ihr Anwalt auf „nicht schuldig“, wie ABC30 berichtet. In allen Punkten. Während sie im Video noch zugibt, ihre Familienmitglied in den Tod gerissen zu haben („Ich habe meine Schwester getötet, okay? Ich weiß, dass ich lebenslang in den Knast gehe. (...) Es tut mir Leid, Baby.“), wirkt sie vor Gericht fast abwesend. So richtig scheint die 18-Jährige noch nicht realisiert zu haben, was passiert ist. 

Wenn Sanchez in allen sechs Anklagepunkten verurteilt wird, droht ihr eine Gefängnisstrafe von mindestens 13 Jahren.

Foto: California Arrests

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