Themen: pop, Mitbewohner, direct
Skåtebard!

Die wiederum dürften ihm für das vorliegende Debüt Midnight Magic als interpretatorische Folie gedient haben, und so entstand ein Album, das von Computerspiel-Hommagen über Neo Disco, 80s-Pop und New Wave bis zu kontemporärer Elektronika alles zu bieten hat. Ein wahrer Sound-Track, der, wenn schon nicht direct to video, dann eben direct to your audio player distribuiert gehört!
1. Data Italia
2. Caravan
3. Holidays On Ice In Space
4. Faun Enters The New Age
5. Never Forget Who You Are
6. Boyvox
7. Flashes In The Night
8. Atle
9. Love Attack
10. Rock On
11. One Thousand Years Of Loneliness
12. Clap
13. Ut I Naturen
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Danach zieht er weiter, um düstere Häuserecken in die nächsten Clubs.
Dystopische Klänge und treibende Beats wechseln sich ab, Miami
Vice-Synthies und Italo Pop geben sich die Klinke in die Hand. Das
Ganze kommt aber nicht aus den Technoproduktionsstätten Floridas oder
Italiens, auch nicht aus irgendeiner Berliner Hipster-Brutstätte,
sondern aus dem Nebenzimmer in der norwegischen Wohnung der
bezaubernden Annie, die uns im letzten Jahr mit Anniemal ein ganz
entzückendes Girlie-Album lieferte.
In diesem Nebenzimmer haust ihr
etwas seltsamer Mitbewohner, er nennt sich Skatebård und sieht dabei
ganz unsportlich aus: pyknischer Körperbau, eine Frisur, wie zuletzt in
mittelalterlichen Kostümfilmen gesichtet wurde (jetzt einem modischen
Kurzhaarschnitt gewichen) und exzentrische Skibrille. Diese Musik klingt wie aus einem direct to video-Film aus den mittleren Achtzigern, in dem ein Mann mit schmaler Lederkrawatte traurig die nachtbeleuchtete Großstadtstraße hinunterläuft, per weichgezeichneter Rückblende sieht man ihn in glücklicheren Momenten mit einer schönen Brünetten mit Fönfrisur. Er sucht einen schmierigen Danceclub auf, am Türsteher vorbei geht es zum Floor, hier tobt eine kleine aber feine Masse zum neuen House-Hype rund um Inner City.








