Themen: Rock, Metal, Slayer

Slayer

Götter des Thrash Metal live! Exklusives Solokonzert in Bremen
 
Auftritte bei Rock am Ring & Rock im Park

Slayer sind die härteste und beständigste Band des Heavy Metal. Mit 25 Jahren Bühnenerfahrung, neun erfolgreichen Studioalben und zwei Grammies im Rücken ist das US-Quartett um Sänger und Bassist Tom Araya ein Eckpfeiler der harten Musikszene. Trends kommen und gehen, Slayer aber bleiben wie sie sind: Hart, kompromisslos, kontrovers. Anfang Juni spielen die Götter der extremen Musik bei Rock am Ring (2.6.) und Rock im Park (3.6.), gefolgt von einer Solo-Show am 4. Juni in Bremen.

1983 gründeten die gleichen Mitglieder, die heute noch unter diesem Namen auftreten, Slayer in Kalifornien: Tom Araya (Gesang, Bass), Kerry King (Gitarre), Jeff Hannemann (Gitarre) und Dave Lombardo (Schlagzeug). Mit „Reign In Blood“ schufen sie 1986 eines der wichtigsten Metal-Alben aller Zeiten. Slayer zählten zusammen mit Metallica, Megadeth und Anthrax zu den vier großen harten Bands der Achtziger. Während die anderen entweder auf der Stelle traten oder im Falle Metallicas in Richtung Mainstream-Erfolg abdrifteten, marschieren Slayer bis heute unbeirrt voran im Zeichen des Thrash Metal. 2006 nahmen die Kalifornier das aktuelle Album „Christ Illusion“ auf, das die Klasse der frühen Jahre der Band eindrucksvoll in die Gegenwart überträgt.

In ihren Texten scheuen Slayer keine Tabuthemen wie Religion, Krieg oder Massenmörder. Das Cover des Albums „God Hates Us All“ wurde sogar zensiert. Zudem wurde der Band im Laufe ihrer Karriere immer wieder der Vorwurf des Satanismus gemacht. „Wir lieben einfach das Extreme“, relativiert Tom Araya. „Es macht uns Spaß, die Grenzen auszuloten und diese auch mal zu überschreiten.“

Slayer-Konzerte gelten indes als schnörkellose, musikalisch brutale Messen des Heavy Metal. Wände aus Verstärkern und Boxen, Nebel, flackerndes Licht und jüngst auch diabolische Video-Animationen schaukeln sich in Kombination mit den Schwindel erregenden Arrangements, Soli und Geschwindigkeitsrekorden in legendäre Höhen. Dokumentiert ist dies auf dem Doppel-Live-Album „Decade Of Aggression“.

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