Themen: Dirty Talk, Sex & Liebe
So klappt der Dirty Talk, ohne dass es peinlich wird
So schwer ist es gar nicht.

Dieser Moment, wenn du beim Sex plötzlich mit einem versauten Spruch konfrontiert wirst und dir partout keine passende Erwiderung einfällt. Du stotterst ein unsicheres „echt?“ oder „ich auch“ und hoffst, dass das Thema damit durch ist. Natürlich ist es das nicht. Zack, schwebt die nächste sexy Äußerung im Raum. Wie geht man jetzt am besten damit um, ohne sich komplett lächerlich zu machen?
1. Wenn du sowieso schon unsicher bist, wird sich dein gesprochenes Wort im sonst stillen Schlafzimmer brutal laut anhören. Das sorgt nur für noch mehr Verunsicherung. Beginn deshalb am besten mit einem leisen Flüstern in sein / ihr Ohr.
2. Lache. Niemals. Auch wenn dein Partner etwas richtig Peinliches vor sich hin stöhnt. Beim Sex sind wir alle extrem verwundbar. Durch Dirty Talk wird dieser Zustand nur noch verstärkt. Wenn du in hysterisches Gelächter ausbrichst, zerstörst du die fragile Sexy-Talk-Situation für immer. Und das kann eigentlich nur fatale Folgen haben.
3. Wenn du dich wie ein schüchternes Katzenbaby fühlst und dir Schweißperlen (vor Angst) auf der Stirn stehen, schluck das schmutzige Wort lieber runter. Die Alternative: Beschreib die Situation. Sätze wie „Ich liebe es, deine Lippen auf meinem Bauch zu spüren“ sind oft leichter gesagt, als diese brutale „F*ck mich jetzt, du dreckiges Stück“.
4. Wenn die Hemmschwelle anfangs besonders hoch ist, brich das Eis ruhig mit einer Floskel, die du dir vorher zurechtlegst. Wenn ihr dann erstmal in Fahrt seid, wirst du ganz automatisch dazu übergehen, intuitiver zu reagieren.
GIF via giphy.com
5. Dieser Trick funktioniert nur im Voraus, wirkt aber Wunder: Setzt euch Grenzen. Bevor du vor lauter Verzweiflung ein „gibt’s mir Schlampe“ durch die Federn hechelst, klär vorab, ob sie Bock drauf hat, beleidigt zu werden. Und wenn so ein Gespräch erstmal ins Rollen kommt, kannst du dich gleich schlau machen, was sie / ihn anmachen würde.
6. Das befremdliche am Dirty Talk sind die ungewohnten, vulgären Worte. Wie oft im Leben plaudert man schon freimütig über „geile Schw*nze“ oder „feuchte M*schis“? Deshalb hilft es, wenn du sich in einem stillen Kämmerlein mit diesen Ausdrücken vertraut machst. Je öfter du sie aussprichst, desto leichter kommen sie dir über die Lippen. So startest du viel souveräner in dein nächstes schmutziges Gespräch.
7. Es muss ja nicht immer die vulgäre Variante sein. Manchmal tut‘s auch ein simpler Befehl. Bei Sprüchen wie „Dreh dich um“ oder „Nimm mich von hinten“ fühlt sich auch der Dirty Talk Laie einigermaßen sicher.
8. Der Ton macht die Musik. Versaute Sachen klingen in einem tiefen Timbre wesentlich authentischer, als irgendwas Dahingequiektes.
Foto: Eviled / shutterstock.com








