So verpassen dir IKEA-Hot Dogs eine Gehirnwäsche
Das steckt wirklich hinter den günstigen Snacks.

IKEA ist inzwischen mehr als nur ein einfaches Möbelhaus aus Schweden. Abgesehen von Möbeln und Dekoration bekommst du als Kunde auch noch ein leckeres Frühstück, so viel Kaffee, wie du trinken kannst, oder ein Mittagessen. Und das alles zu einem Spottpreis von knapp drei Euro. Ganz besonders die Hot Dogs für einen Euro erfreuen sich großer Beliebtheit. Dabei steckt hinter den Billig-Würstchen ein geheimer Trick, um die Kunden zu manipulieren.
Eines ist klar: Wenn es um das Essensangebot geht, kann IKEA seine Ausgaben für Brot und Co. durch die niedrigen Preise keinesfalls decken. Aber das will die Möbelkette auch gar nicht, denn mit den Ein-Euro-Hot Dogs verfolgen die Verantwortlichen ganz andere Ziele, wie Ex-Mitarbeiter Chris Spear auf Quora.com verrät.
IKEA nutzt die Lebensmittelabteilung, „um ihr Billigpreis-Image auch auf die Produkte im Geschäft zu übertragen“. Soll im Klartext heißen, dass der Möbelriese damit seine Kunden lediglich manipulieren will. Wer bei IKEA einen Hot Dog kauft, der glaubt er sei in einem Schnäppchenladen. Sein Eindruck von den Preisen soll sich auch auf die Möbel übertragen. Denn sind wir doch mal ehrlich: Findest du IKEA-Möbel günstig? Ganz besonders junge Leute fallen auf diesen Trick rein.
„Sie haben keine Ahnung, wie teuer ein Sofa ist? Sie sehen ein Sofa für 599 Dollar. Ist das ein guter Preis? Sie haben keine Ahnung, weil sie vorher noch nie ein Sofa gekauft haben", so Spear. Aber wenn die Jung-Kunden vor dem Shoppen im gleichen Laden einen Hot Dog für einen Euro gegessen haben, dann halten sie knapp 700 Euro für ein Sofa auch für günstig und schlagen zu. Dafür nimmt IKEA auch ein Minus im Bereich der Lebensmittel in Kauf. Man will mit den Billig-Preisen nicht nur das Kundenherz höher schlagen lassen, sondern ihnen auch eine kleine Gehirnwäsche verpassen.
Fotos: IKEA Samara Store [...] via Shutterstock & Arni Halminen via Flickr








