„Sober Sex“: Das steckt hinter dem neuen Erotik-Trend

Nüchtern betrachtet ziemlich geil!

„Sober Sex“: Das steckt hinter dem neuen Erotik-Trend: Nüchtern betrachtet ziemlich geil!
Quelle: Photographee.eu/Shutterstock.com

Besonders in Langzeitbeziehungen kann der gemeinsame Sex irgendwann ziemlich eintönig und fast schon wie fremdgesteuert werden. Doch auch die Selbstbefriedigung kann durch bestimmte äußere Einflüsse sehr mechanisch und wenig lustvoll werden. Wir verraten dir die Gründe und wie der sogenannte „Sober Sex“ hierbei helfen kann.

So spannend wie am Anfang einer Beziehung oder beim Kennenlernen bleibt Sex in langen Partnerschaften eher selten. Kein Wunder, dass viele Paare gerne auf Hilfsmittel wie Sextoys oder Pornos zurückgreifen oder sich im krassesten Fall sogar durch den Konsum von Alkohol und anderer Drogen in Stimmung bringen. Ähnliches gilt auch bei der Masturbation, die nicht selten ohne optische Anreize gar nicht funktioniert.

Erotische Amateurvideos und professionelle Pornoproduktionen sind dank des Internets überall und zu jeder Zeit verfügbar. Doch genau das kann zum Problem werden, noch schlimmer wenn einer von beiden oder sogar beide nur noch mithilfe von Sexfilmen, Toys und Co. miteinander schlafen. In solchen Fällen sollte man definitiv den sogenannten „Sober Sex“, also „nüchternen Sex“ ausprobieren. Das heißt ganz ohne Ablenkung, Hilfsmittel oder Pornofantasien zur Erregung und im Idealfall auch zum Orgasmus gelangen.

Vielen hilft es „Sober Sex“ erstmal für sich alleine durch Masturbation zu praktizieren. Hierbei ist es wichtig, ganz bewusst auf erotisches Spielzeug wie Vibratoren und jegliche Art von Pornographie zu verzichten. Also auch keine Bilder und Heftchen angucken und wenn möglich auch keine davon inspirierten Fantasien durchspielen. Denn diese sind oft von der eigenen Realität und auch Sexualität weit entfernt, wie Sexualtherapeutin Melanie Büttner im Zeit Sexpodcast „Ist das normal“ erklärt.

Wer nur durch Berührungen und sanfte Stimulation keinerlei Lustempfinden mehr verspürt oder ohne Rauschmittel, also nüchtern, kein sexuelles Verlangen mehr empfindet, sollte sich auf jeden Fall professionelle Hilfe holen.

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