Sparen zum Semesterstart

So meistern Studenten die Zusatzkosten

Sparen zum Semesterstart: So meistern Studenten die Zusatzkosten
Quelle: adobe.stock / Drobot Dean

Die meisten Studenten sind permanent knapp bei Kasse. Die ganzen Ausgaben, die sich ansammeln, beanspruchen den Geldbeutel ganz schön. Wenn der Start des neuen Semesters naht, sieht es auf dem Konto oft richtig düster aus: Der Semesterbeitrag ist wieder fällig, die Professoren verteilen fleißig neue Literaturlisten und womöglich braucht man auch noch einen Satz neuer Schreibmaterialien. Solche zusätzlichen Ausgaben bringen einen Studenten schnell mal ins Schwitzen. Mit den folgenden Tipps können Studierende dem neuen Semester gelassen entgegensehen.

Dafür geht das Geld drauf

Wohnung, Bücher, Semesterbeitrag – ein Studium kostet jedes Semester eine Stange Geld. Mit welchen Ausgaben müssen Studenten regelmäßig rechnen und welche Kosten erwarten sie zum Semesterstart?

Miete

Die monatliche Wohnungsmiete dürfte für die meisten Studenten so ziemlich die größte regelmäßige Ausgabesein. Je nachdem, wie weit Heimatort und Uni auseinanderliegen, ist es keine Option, während des Studiums zuhause wohnen zu bleiben und zur Uni zu pendeln.

Aber eine eigene Wohnung muss man sich erst einmal leisten können: Selbst eine kleine Wohnung kann schnell 400 Euro und mehr kosten – Strom, Heizung und Internet noch nicht miteingerechnet. In Hamburg liegt der Mietspiegel für eine Wohnung von 30 Quadratmetern aktuell bei rund 12 Euro pro Quadratmeter und damit etwa im bundesweiten Durchschnitt. Je zentraler die Wohnung liegen und je größer und besser ihr Zustand sein soll, desto tiefer muss man in die Tasche greifen.

Wer Glück hat, ergattert eine der begehrten Wohnungen in einem Studentenwohnheim. Diese Wohnungen sind gut in Schuss, nah an der Uni und dazu deutlich günstiger als die Alternativen auf dem freien Markt.

Lebenshaltungskosten


Foto: adobe.stock / Goffkein

Ein weiterer großer Kostenpunkt, der regelmäßig am Budget nagt, sind die weiteren Lebenshaltungskosten. Pro Monat fallen bei Singles derzeit rund 180 Euro allein für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren an – und das trotz günstiger Verpflegung in der Mensa oder in der Uni-Cafeteria. Die Ausgaben für Kleidung und Schuhe machen sich im Durchschnitt mit 61 Euro pro Monat auf dem Konto bemerkbar. Mit monatlich 150 Euro schlagen Freizeitaktivitäten zu Buche. Fitnessstudio, Kino, Theater, Schwimmbad und Co. sind für Studenten vergünstigt, kosten aber immer noch viel Geld.

Semesterbeitrag

Jedes Semester beginnt mit der Rückmeldung. Damit verbunden ist leider immer auch die Zahlung des Semesterbeitrags, der ein großes Loch in das verfügbare Budget reißt. Noch dazu werden die Beiträge nahezu jedes Semester weiter erhöht. An der Uni Hamburg liegt der Semesterbeitrag für das kommende Wintersemester 2019/2020 bei 328 Euro, für die TUHH sind es 330,60 Euro und an der Hochschule für Musik und Theater 326, 60 Euro.

Lernmaterial

Typischerweise fallen zum Semesterstart auch einige Kosten in Bezug auf die Lernmaterialien an. Kaum haben die Vorlesungen wieder begonnen, sind die Professoren schon fleißig dabei, Literaturlisten zu verteilen. Darauf stehen zwar immer einige Empfehlungen, die man sich nicht zwingend anschaffen muss, aber eben auch die Lehrbücher, die für das Semester benötigt werden.

Im Durchschnitt werden pro Buch zwischen 20 und 30 Euro fällig, manche Lehrbücher liegen sogar deutlich darüber. Unter Umständen muss man sich für Haus- oder Abschlussarbeiten zusätzlich Fachbücher anschaffen. Selbst, wenn man sich die Bücher nicht alle kauft – um Kopien kommt man selten herum, wenn man die Prüfungen am Semesterende bestehen will. Dann wachsen die Kosten dafür im Laufe des Semesters zu einem enormen Betrag an.

Schreibmaterial

Nicht ganz so kostenintensiv ist die Anschaffung neuer Schreibmaterialien, die zu Beginn eines Semesters meistens ansteht. Ohne Block und Kugelschreiber kommt man als Student im Uni-Alltag schließlich nicht aus. Dazu kommen Textmarker, ein wichtiger Begleiter beim Durcharbeiten der Literatur für die nächste Seminarsitzung oder für die anstehende Hausarbeit. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu anderen Ausgaben recht gering, doch auch diese Kosten summieren sich.

Auf Sparflamme leben ohne Verzicht

Wer als Student ein klein wenig flexibel und gut informiert ist, kann viel Geld sparen, ohne dafür auf etwas verzichten zu müssen. Mit den folgenden Maßnahmen lassen sich die notwendigen Zusatzkosten zu Semesterbeginn problemlos und vor allem ohne Verzicht stemmen.

Gutscheine einsetzen

Eine Möglichkeit besteht darin, Gutscheine einzusetzen, die es für die verschiedensten Bereiche des Alltags gibt. Damit lassen sich einige Euros einsparen. Das geht für Lebensmittel und Elektro-Geräte genauso wie für Bekleidung, Wohn-Accessoires oder den nächsten Urlaub. Auf die Art kann man sich als Student auch am finanziell turbulenten Semesterstart alles leisten, was man braucht und möchte, und hat dabei trotzdem noch genug Geld übrig für die notwendigen Ausgaben.

Weitere mögliche Bereiche, in denen sich mit Hilfe von Online-Gutscheinen viel sparen lässt, sind Medikamente, Drogerieartikel, Auto und Schreibwaren – also vor allem die Bereiche, die auch für Studenten von Bedeutung sind.

Studentenrabatte nutzen

Studenten profitieren in vielen Bereichen von weiteren Rabatten. Wie umfassend das Angebot an Vergünstigungen tatsächlich ist, weiß aber kaum jemand. Abgesehen von vergünstigten Eintrittspreisen für Kino, Theater und Schwimmbad, muss man als Student auch beim Bankkonto, bei der Anschaffung eines neuen Notebooks und sogar bei der Reise ins Ausland weniger bezahlen.

Darüber hinaus bieten viele Städte eine sogenannte Studentenkarte an, die etliche Rabatte in sich vereint. Dazu zählen auch Vergünstigungen in der Gastronomie, beim Shoppen und beim Feiern. Es lohnt sich also, sich nach einer solchen Rabattkarte zu erkundigen.

Flexibel sein

Beim Sparen ist etwas Flexibilität gefragt. Anstatt bei der Leselektüre für das Seminar über englische Literatur auf Neuware zu bestehen, ist es wesentlich günstiger, solche Bücher gebraucht zu kaufen. Im Internet sind viele Klassiker, Romane und Ähnliches schon für wenige Euro zu haben und dabei in einem guten Zustand.

Lehrbücher sind in der Regel teuer in der Anschaffung und strapazieren zu Beginn des neuen Semesters den studentischen Geldbeutel. Diese Bücher sollte man schon in einer möglichst aktuellen Auflage haben, um damit arbeiten zu können. Deswegen ist es bei Lehrbüchern eher schwierig, auf Gebrauchtware zurückzugreifen.

Wenn aus einem Lehrbuch nur bestimmte Passagen gebraucht werden, ist es aber natürlich sehr ärgerlich, das gesamte Buch kaufen zu müssen. Stattdessen kann man sich die relevanten Passagen aus dem Exemplar in der Uni-Bibliothek kostenlos einscannen oder einzelne Seiten für wenig Geld kopieren.

Wer also nicht darauf besteht, jedes Buch für die Uni selbst im Regal stehen zu haben, kann mit diesen Kniffen viel bares Geld sparen.

So kann man das Budget nachträglich aufstocken

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, wie sich Studenten als Ergänzung zu BAföG oder Kindergeld kurzfristig, spontan und ohne großen Aufwand etwas dazu verdienen können, um damit Zusatzausgaben zu finanzieren.

Blut spenden 


Foto: adobe.stock / ctvvelve

Eine sehr einfache Art, um kurzfristig Geld zu verdienen, ist die Blut- oder Plasmaspende. Je nach Organisation bekommt man für 500 Milliliter Blut zwischen 10 und 30 Euro pro Spende, beim Blutplasma ist es sogar deutlich mehr.

Das Ganze hat gleich zwei Vorteile: Man poliert den Kontostand etwas auf und gleichzeitig wird man mit deiner Spende zum Lebensretter für Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder einer schweren Verletzung auf Blutspenden angewiesen sind. Bei gemeinnützigen Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuzgibtes statt Geld als Entschädigung gratis Essen und Getränke für die Spender.

Als Babysitter einspringen

Die Nachbarn wollen ausgehen, aber der Babysitter hat spontan abgesagt? Das ist eine gute Chance auf etwas Extrageld. Studenten verdienen meist etwa 15 Euro pro Stunde. Man sollte dafür natürlich ein Händchen für den Umgang mit Babys und Kleinkindern haben. Wem Tiere lieber sind als Kinder, kann sich auch als Betreuer für Haustiere anbieten, wenn Frauchen oder Herrchen verreisen wollen.

Anderen als Nachhilfelehrer auf die Sprünge helfen


Foto: adobe.stock / andreaobzerova

Schüler oder Kommilitonen, die kurz vor einer Prüfung stehen, aber noch nicht so viel Ahnung vom Thema haben, sind für jede Hilfe dankbar. Wer also gut in Fächern wie Mathe, Physik, Deutsch oder Englisch ist, kann kurzfristig seine Dienste als Nachhilfelehrer anbieten.

Pro Stunde sind zwischen 12 und 20 Euro drin. Das Ganze geht natürlich auch von Student zu Student, wenn man den Stoff selbst sicher beherrscht und anderen Inhalte gut vermitteln kann.

Zum Versuchskaninchen werden

Psychologiestudenten müssen im Laufe ihres Studiums immer wieder größere und kleinere Studien durchführen. Dafür sind sie natürlich darauf angewiesen, dass sich genug Probanden anmelden. Als Anreiz gibt es für die Studienteilnehmer oft eine finanzielle Entschädigung. Die meisten Experimente dieser Studien dauern nur 30 bis 60 Minuten – ideal, um zwischen den Seminaren die Finanzen etwas aufzubessern. Das Geld, dass man dafür bekommt, sichert immerhin ein Mensa-Essen, hin und wieder ist aber auch etwas mehr drin.

Wer mehr Lohn herausschlagen möchte, sollte an klinischen Studien von Instituten teilnehmen. Die Studien dauern meist länger, manchmal stehen mehrere Termine an, dafür fällt der Verdienst auch deutlich höher aus. Es lohnt sich, regelmäßig am Schwarzen Brett der Uni danach Ausschau zu halten. Dort gibt es immer wieder Aushänge über verschiedene Studien, die noch Teilnehmer suchen.

Als Mikro-Jobber arbeiten

Geld verdienen ohne großen (Zeit-)Aufwand? Sogenannte Mikro- oder App-Jobs machen es möglich. Dafür muss man sich nur die entsprechende App auf das Handy laden und schon kann es losgehen. Die App zeigt an, welche Mikrojobs gerade in der Umgebung angeboten werden. Diese kleinen Aufgaben dauern nur wenige Minuten und lassen sich bequem dann erledigen, wenn man sowieso unterwegs ist, etwa auf dem Weg nach Hause oder zwischen den Seminaren.

Typische Beispiele für Mikrojobs: Die Öffnungszeiten eines bestimmten Restaurants abfotografieren oder herausfinden, ob in einem Supermarkt ein bestimmtes Produkt verfügbar ist.

Ein guter Nachbar sein

Die Einkäufe für die nette ältere Dame aus der Wohnung über dir erledigen, dem Nachbarn von nebenan bei der Gartenarbeit helfen: das ist für Studenten genauso ein lukrativer Nebenverdienst 

wie für Schüler. In der Regel sind für die Nachbarschaftshilfe 10 Euro pro Stunde drin – oder ein warmes Mittagessen.

So holen sich Studenten ihr Geld zurück

An den Ausgaben, die für Studenten regelmäßig anfallen, lässt sich leider nicht rütteln. Aber man kann sich einen Teil des ausgegebenen Geldes wieder zurückholen. Verschiedene Möglichkeiten helfen Studenten dabei, das Geld wiederzubekommen. Damit lässt sich ein kleines finanzielles Polster für „Notfälle“ wie die Zusatzausgaben zum Semesterstart schaffen.

Cashback – für das Einkaufen bezahlt werden

Einige Herstellerfirmen setzen auf Geld-zurück-Aktionen, um ihre Produkte bekannter zu machen. Das bedeutet, für bestimmte Produkte, die an solchen Aktionen teilnehmen, bekommt man nach dem Einkauf das Geld zurück. Alles, was man dafür tun muss, ist den Kassenbon abzufotografieren und online auf der Aktionsseite des Herstellers hochzuladen. Manchmal muss man den Bon auch mit einem Teilnahmeformular per Post verschicken. Das Porto wird dann ebenfalls erstattet.

Mit solchen Cashback-Aktionen kann man eine Menge Geld sparen und das ohnehin knappe Studentenbudget schonen. Es lohnt sich also, regelmäßig nach Deals Ausschau zu halten. Je nach Deal, kann es zwischen einer und acht Wochen dauern, bis das Geld erstattet ist. Um nicht den Überblick zu verlieren, wo noch die Rückzahlung aussteht, ist eine Liste über die Teilnahme an Cashback-Aktionen sinnvoll.

Payback – Geld für Punkte

Wer eine Payback-Karte hat, kann damit beim Kauf im Geschäft und auch online fleißig Punkte sammeln. Es gibt viele Geschäfte, die an diesem Programm teilnehmen. Das Prinzip ist ganz einfach: Ab sofort beim Kauf in teilnehmenden Geschäften an der Kasse die Payback-Karte scannen lassen bzw. online die Kartennummer eingeben. Bei dem Anbieter, beim dem man die Payback-Karte beantragt hat, gibt es für jeden gezahlten Euro einen Punkt, bei anderen Anbietern punktet man bei jedem zweiten Euro.

Payback-Kunden erhalten jeden Monat eine Übersicht, wie viele Punkte sie schon angesammelt haben, und eine Reihe an Coupons, mit denen man bei den verschiedenen Anbietern kräftig Extrapunkte absahnen kann. Die gesammelten Punkte kann man entweder zum Bezahlen in teilnehmenden Geschäften verwenden (zehn Punkte entsprechen einem Euro) oder sie gegen attraktive Prämien eintauschen.

Double-Dipping

Beim Double-Dipping (zu Deutsch: „doppeltes Abkassieren“) geht es darum, bei der nächsten Online-Buchung oder -Bestellung gleich zweifach zu sparen: Für Reisebuchungen kann man sich Payback-Punkte anrechnen lassen und zusätzlich über Cashback einen Teil der Kosten wieder reinholen. Beim Online-Shopping kann man oft Payback oder Cashback mit den Rabatten oder anderen Vorteilen der Kundenkarte kombinieren.

Ran an die Steuererklärung!

Steuererklärung als Student? Das mag im ersten Moment etwas ungewöhnlich klingen, schließlich hat man in dieser Zeit häufig kaum Einkommen. Aber dafür umso mehr Ausgaben und genau um die geht es.

Sobald man als Student einen Job oder ein bezahltes Praktikum absolviert hat, bei dem Steuern abgezogen wurden,lohnt es sich, eine Steuererklärung einzureichenund sich die Steuerbeträge zurückzuholen. Außerdem kann man die Ausgaben, die in Zusammenhang mit dem Studium entstehen, als sogenannte Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Dazu gehören:

  •          Semesterbeiträge bzw. Studiengebühren
  •          Prüfungsgebühren
  •          Studienfachspezifische Materialien: Arbeitsmaterial wie Ordner und Schreibmaterial, Fachliteratur, Bau- und Bastelmaterial, spezielle Software etc.
  •          Reisekosten und Verpflegungspauschalen für verpflichtende Studienreisen und Exkursionen
  •          Nachhilfe und Sprachkurse, wenn sie für das Studium notwendig sind
  •          Pendlerpauschale für Fahrten zur Uni oder zum Praktikumsplatz
  •          Doppelte Haushaltsführung
  •          Drucken und Binden von Abschluss- und Seminararbeiten

Auch der Computer oder Laptop, der extra für das Studium angeschafft wurde, lässt sich steuerlich geltend machen. Da er aber auch privat genutzt werden kann, gibt es vom Fiskus nur einen Teil des Geldes zurück. Gleiches gilt für das Arbeitszimmer.

Es lohnt sich also auch für Studenten, eine Steuererklärung zu machen. Wer fleißig die entsprechenden Belege sammelt und die Formulare ausfüllt, kann sich eine Menge Geld zurückholen. Das geht auch noch rückwirkend: Bis zu sieben Jahre nach Studienbeginn kann man die Ausgaben während des Studiums noch geltend machen. Die Steuerklärung gibt man in der Stadt bzw. Region ab, in der man gemeldet ist.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Trotz aller Rabattmöglichkeiten ist es immer am besten, wenn es zum Semesterstart erst gar nicht zu finanziellen Engpässen kommt und man auch zusätzliche Ausgaben problemlos stemmen kann. Kleine Tricks helfen dabei, negative Erfahrungen mit Geldknappheit zu vermeiden. Mit dem Geld richtig haushalten und umsichtig sein, ist dafür das A und O.

Zum eigenen Finanzchef werden

Damit nicht immer wieder das Geld vor dem Monat endet. Ist es sinnvoll, ein Haushaltsbuch zu führen. Zuerst werden alle Einnahmen aufgeführt, die regelmäßig und zuverlässig auf dem Konto eingehen. Anschließend werden tagtäglich sämtliche Ausgaben notiert – egal, wie klein die Beträge sind.

Fixkosten wie Mietnebenkosten, Versicherungsbeträge und Ähnliches sollten auf den monatlichen Durchschnittsbetrag heruntergerechnet werden. Mit diesen Angaben, also Einnahmen und Fixkosten, lässt sich errechnen, wie hoch das Budget ist, das im Monat zur freien Verfügung steht.

Variable Kosten wie Einkäufe von Lebensmitteln und Kleidung fallen von Monat zu Monat unterschiedlich hoch aus. Damit sie das verfügbare Budget aber nicht überschreiten, ist es hilfreich, für jede Kategorie einen monatlichen Höchstbetrag festzulegen. Auf die Art fällt es leichter, die Kontrolle über die Ausgaben zu behalten. Schließlich ist es besser, das Geld und den Kontostand immer im Blick haben als am Ende des Monats festzustellen, dass nichts mehr übrig ist, und dann in Panik zu verfallen.

So ein Haushaltsbuch kann man klassisch mit Papier und Stift oder digital mit Hilfe einer Excel-Tabelle führen. Noch einfacher ist eine Haushaltsbuch-App für Smartphone oder Tablet.

Das persönliche Sparpotenzial entdecken

Diese detaillierte Übersicht über die Finanzen im Haushaltsbuch hat außerdem den Vorteil, dass man gut erkennen kann, an welchen Ecken und Enden problemlos gespart werden kann, ohne dass etwas Wichtiges fehlt. Das ist eine gute Gelegenheit, das eigene Konsumverhalten auf den Prüfstand zu stellen.

Muss es wirklich dreimal in der Woche das Essen im Restaurant sein oder muss man den neusten Blockbuster immer gleich im Kino anschauen? Vor allem in einer WG ist es sinnvoll, die gemeinsamen Ausgaben mit den Mitbewohnern zu besprechen und zu überlegen, wo gespart werden kann, damit sich die Kosten für alle reduzieren.

Foto: adobe.stock / Drobot Dean

 

 

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