Spionage durch Bügeleisen?
Hört sich Banane an, ist aber so.

Hausfrauen sollten in Russland jetzt besonders aufpassen, China hat die Augen nämlich überall. Chinesische Hersteller haben nun eine neue Theorie erfunden, W-Lan-Netzwerke ausfindig zu machen, um sie dann auszuspionieren. Das soll mit Funkchips funktionieren und für kriminelle Zwecke eingesetzt werden. Aber warum sollten Hausfrauen aufpassen?
Weil Hersteller von Haushaltsgeräten wie Bügeleisen oder Wasserkocher in diesem Fall besonders betroffen sind. Die Chips seien batteriebetrieben und würden die Umgebung nach ungesicherten WLAN-Netzwerken scannen und sich so in darin eingeloggte PCs mit Viren infizieren. Ein bisschen furchterregend ist das schon, jetzt kann man nicht mal in Ruhe bügeln, ohne dass man sich beobachtet fühlen muss.
Der russische Zoll war leider zu spät, um schlimmes zu verhindern. Erst als man bei einer routinemäßigen Kontrolle eine Gewichtsdifferenz festgestellt hat, ist die Spionage aufgefallen. Zu spät – dreißig manipulierte Geräte könnten bereits aus China ins russische St. Petersburg geliefert worden sein, berichtete die „BBC“. Ob noch weitere Spionagechips verschickt worden sind, ist leider nicht bekannt. Wer hinter der Attacke steckt und welche Viren hier verschickt worden sind, ist ebenfalls ein Rätsel. Die Attacke war jedenfalls nicht zielgerichtet, sondern sollte nur so schnell wie möglich verbreitet werden, indem die Geräte aus China an Elektronikläden ausgeliefert und verkauft wurden.
Das ist doch wieder so abgefahren, dass es kaum zu glauben ist. Hört sich Banane an, ist aber so. Das nächste Bügeleisen sollten die Russen lieber von Miele kaufen, nur mal so als Tipp.
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