Studie: Das passiert wirklich, wenn du dein Leben lang kiffst

Gehirnzellen adé?

Studie: Das passiert wirklich, wenn du dein Leben lang kiffst: Gehirnzellen adé?
Quelle: Hitdelight / shutterstock.com

Es ranken sich viele Mythen um die Auswirkungen vom Langzeitkiffen. Ein bisschen Licht ins verrauchte Dunkel bringt jetzt eine aktuelle Studie, die in dem amerikanischen Medizinportal JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde.

Forscher haben sich den körperlichen  Zustand von rund 1.000 Neuseeländern im zarten Alter von 18 Jahren angesehen und medizinische Aufzeichnungen der folgenden 20 Jahre gemacht.

Natürlich kifften die Studienteilnehmer im Laufe dieser Zeit fleißig. Nach den zwei Jahrzehnten wurde dann Bilanz gezogen: Wie hat sich der Graskonsum auf den Körper ausgewirkt? Die Erkenntnis ist verblüffend – typische Rauchersymptome wie eine geschwächte Lunge oder Herzkrankheiten konnten nicht mit dem Marihuana in Verbindung gebracht werden.

Tatsächlich war es nur eine einzige Krankheit, die nachweislich aufs Kiffen zurückgeführt werden konnte: Parodontitis – also eine Zahnfleischinfektion, in deren schlimmsten Stadium die Zähne ausfallen. Fast 56 Prozent der untersuchten Personen, die 15 Jahre lang Gras geraucht haben, litten unter dieser Erkrankung im Mundraum.

Hundertprozentig verlassen kann man sich auf die Studie aber nicht. Dafür hat sie zu wenige Bereiche des Körpers in puncto Kiffen überprüft. Mal ganz abgesehen von den schweren psychischen  Folgen, die das Cannabisrauchen oftmals hat.

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