Themen: Lifestyle, Studie, Alkohol
Studie deckt auf: Darum haben wir so oft Fress-Flashs, wenn wir besoffen sind
Endlich ist es raus!

Man kennt das: Du stolperst morgens um 4:30 Uhr aus dem Club direkt in die Küche, um den Kühlschrank zu plündern. Manchmal kommt es sogar zu kreativen Kochaktionen, deren Ergebnis du am nächsten Tag überall an den Wänden bewundern kannst. Warum genau haben wir eigentlich dermaßen Kohldampf, sobald einen gewissen Pegel erreicht ist? Eine britische Studie hat sich jetzt endlich dieser Frage gewidmet.
Das Londononer Francis Crick Institute fand dabei heraus, dass Alkohol höchstwahrscheinlich ein Hormon im Gehirn aktiviert, das unseren Appetit anregt.
Um das herauszufinden führten die Forscher Tests mit Mäusen durch. Dafür injizierten sie den kleinen Nagern drei Tage lang Alkohol in den Bauch. Die Menge entsprach der Wirkung, die zwei Flaschen Wein oder zehn Bier auf den menschlichen Körper haben.
Nachdem die Mäuschen sichtlich angeheitert waren, fraßen sie rund 25 Prozent mehr als ihre nüchternen Nager-Kollegen.
Zirka so (ja, das ist eine Ratte):
Die Forscher führten daraufhin eine Messung des sogenannten Agouti-verwandten Proteinwertes in den Gehirnen der Test-Tierchen durch – er stieg unter Alkoholeinfluss deutlich an.
Dieses Protein wirkt bei Mäusen appetitanregend. Auch wir Menschen haben es in uns, allerdings ist noch nicht erforscht, ob es unser Essverhalten ebenfalls beeinflusst.
Damit ist zwar noch nicht endgültig geklärt, warum wir im Suff den Kühlschrank leer futtern, aber wir kommen der Sache schon ein wenig näher.
Foto: Olena Yakobchuk / shutterstock.com








