Super-Sache oder Scheiß-Idee: Berlin fordert das Urinal für Frauen
Gleichberechtigung auch auf dem Klo!

Der Hand-Sitz, die Papier-Pyramide oder die Skifahrerhocke sind nur drei Möglichkeiten, um als Frau beim öffentlichen Wasserlassen den Ekelfaktor zu verringern. Denn als Mädel zu pinkeln, ist außerhalb der eigenen vier Wände ein echtes Abendteuer, besonders im Stehen!
Das soll sich zumindest in Berlin bald ändern! Ende 2018 läuft der Vertrag mit der Firma Wall, die 25 Jahre lang für die Versorgung der Notdurft in der Hauptstadt zuständig war, aus. Das erste Etappenziel ist eine ordentliche Aufstockung von 257 auf 366 Standorte, wie die BZ berichtet. Hauptanliegen des neuen „Toilettenkonzept“ des Senats ist es jedoch, Geschlechterunterschiede zu beseitigen und neutrale Örtchen zu schaffen, auf denen sich auch Frauen in aufrechter Haltung erleichtern können. Denn oft gibt es nur Pissoirs für Männer. Frauen müssen dann einfach mal bis zum nächsten Klo durchhalten.
Laut Express wird mit Kosten von bis zu 130 Millionen Euro gerechnet. Finanziert wird das Vorhaben durch sogenannte GRW-Mittel aus der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", für die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) zuständig ist. 
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