Themen: Zeit, pop, Band, You, Do, only, THERE, much, Alpine

The Alpine spielen für euch!

1. Maximize me
2. Youniverse
3. Volunteer army
4. Ayers rock
5. Oil
6. Killer chorus
7. Pushing 30
8. Ride out of town
9. How to wing it
10. Black (But only until they invent a darker colour)
11. Ladies of the eighties
12. The world's best colleague
13. Depth to swim
14. Total eclipse of the heart (Bonus Track)

Das waren die Eckpunkte, die auch schon den Erstling eingrenzten – wenn man bei diesem weiten Feld überhaupt noch von Eingrenzung sprechen kann. Weniger separat jedoch sind die einzelnen Songs dieses Mal geworden, albumhafter das Album, das von Genre zu Genre wechselt und doch wie einer durchgehenden Recording-Session entsprungen klingt. Der Klang trügt: Es wurde weitgehend in Eigenregie aufgenommen, die Band schuftete fast ein Jahr unter Tage in ihrem Studio, das sie denn auch „den Bunker“ nennen. Zurück ans Tageslicht, legen The Alpine nun ein unaufdringlich schönes Pop-Werk vor, das sicher nicht die Playlist Deines U-Bahn gegenüber anführen wird, aber Dir, wenn Du Dir die Zeit dafür nimmst, eine gute Zeit verspricht. Und wenn der Bonustrack erklingt, den Du sicher noch in der Bonnie Tyler-Originalversion kennst, wirst Du Szenenapplaus klatschen. Also, Du. Nimm Dir die Zeit, there´s only so much you need to do!

Ein bisschen fragwürdig ist es schon, beim zweiten Album schon zu behaupten, eine Band sei „reifer“ geworden. Diese Aussage genehmigen wir uns aber mal bei The Alpine: Nach On Feel Trips veröffentlichen sie mit There’s only so much you can do ihr, wie gesagt, zweites Werk und nehmen uns mit durch ihren musikalischen Themenpark, in dem Sixties und Motown, Indie- und Surf Rock, Crooner, Soul und Pop ausgestellt sind. Eine Menge US-Referenzen für eine skandinavische Band! Eine der spannendsten Bands Dänemarks!

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