Themen: Drogen, Legal Highs, Krass
Tödliche Gefahr aus dem Internet durch Legal Highs
Wie gefährlich sind die Drogen aus dem Online-Shop wirklich?

Eines vorweg: Wir wollen hier keine Werbung, sondern Warnung betreiben! Denn es geht um Stoffe, die man legal im Internet erwerben kann. Sie werden als bunte Badesalze oder Kräutermischungen angeboten. Doch anstatt Entspannung und Ruhe sind sie mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Hinter dem sogenannten harmlosen Begriff „Legal Highs“ verbergen sich psychoaktive Drogen, deren Verkauf in Deutschland zwar nicht strafbar ist, er aber dennoch für den Konsumenten hochgefährlich ist.
Knallig, bunt und lustig: So sehen die Verpackungen der sogenannten „Legal Highs“ aus. Doch mit den Pulvern und Mischungen kauft man sich kein entspannendes Schaumbad sondern einen Drogentrip mit ungewissem Ausgang: „Hinter den harmlosen Namen verbergen sich unberechenbare psychoaktive Drogen. Da riskiert man Kopf und Kragen“, äußert sich der Göppinger Psychiater Leo Hermle gegenüber n-tv zu den gefährlichen Substanzen aus dem Internet.
Trotz der bekannten Gefahren von „Legals Highs“ sind die deutschen Behörden machtlos. Die Hersteller ändern immer wieder die Inhaltsstoffe, um ein Verbot zu umgehen. Sie nutzen jede Gesetzeslücke, um ihre Ware weiterhin legal über das Internet zu verkaufen – ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Konsumenten.
„Legal Highs“ können demnach Schlaganfälle und Herzinfarkte auslösen. Auch dauerhafte mentale Probleme können eine Nebenwirkung sein. Hinzu kommt eine Abhängigkeit von den unbekannten Substanzen. Welche Zutaten in den Mischungen genau enthalten sind, wissen zum größten Teil nicht mal die Dealer selbst.
Fotos: woman at home using notebook & Young woman snorting cocaine with a bill, close-up via Shutterstock








