Thema: DJ
Traumberuf DJ: So geht's richtig!
Zehn Schritte zum Club-Rocker.

Viele Menschen arbeiten in einem Beruf, den sie nicht sonderlich mögen. Sie gehen jeden Montag widerwillig ins Büro, ärgern sich über ihren Chef, die Kollegen, sind unsicher ob sie ihren Job gut machen und freuen sich vor allem darauf, dass endlich Wochenende ist und sie wieder ordentlich Party machen können. Die wenigsten trauen sich zu, aus dem Hamsterrad zu entfliehen, ihrer Leidenschaft zu folgen und das zu tun was ihnen am meisten Spaß macht, also ihren Traumjob auszuüben!
Dabei ist es ganz leicht, seiner Begeisterung zu folgen und das zu tun, was man am liebsten macht. Am Ende des Artikel findest du weitere Hinweise, wie du deinen Traum zum Beruf machst.
Für viele Partypeople ist DJ sicher ein wahrer Traumberuf. Kaum jemand hat aber Ahnung wie man seinen Traum "DJ werden" angeht. Wobei das heute gar nicht mehr so schwer ist. Um in einem Club aufzulegen und Hunderte Partypeople zu begeistern sind nur zehn Schritte sind notwendig:
1) Beantworte zuerst das "Warum"
Alles was wir tun, wird von einer Motivation bestimmt, die im Hintergrund steht. Warum willst du DJ werden? Weil du die Musik liebst? Weil du gerne Leute zum Tanzen bringen willst und es dir Freude macht wenn sie zu deiner Musik Party abgehen? Weil du es cool findest? Weil du glaubst, dass du dadurch leichter Kontakt zum anderen Geschlecht aufbauen kannst? Weil du glaubst, dass du damit viel Geld verdienen kannst? Weil du selber Musik produzieren oder remixen möchtest? Nimm dir Zeit und beantworte diese Frage für dich. Denn nur wenn du das "Warum" kennst, wirst du erfolgreich sein!
2) Definiere deine Nische
Ein DJ, der alles kann, jede Musikrichtung spielt, und sagt, er könne auf Ibiza genauso auflegen, wie beim Oktoberfest ist unglaubwürdig. Mach dir klar, wofür du musikalisch stehst und male dir aus, in welchen Clubs oder Locations du auflegen möchtest. Stimme deinen DJ-Namen, dein Outfit, dein ganzes Image danach ab. Vergiss nie, als DJ bist DU die Marke, man wird immer DICH buchen und nicht die Musik, die du spielst. Also überlasse nichts dem Zufall!
3) Musik-Basics
Viele glauben, dass man nur ein paar hundert mp3s besitzen muss, eine Laptop und eine DJ-Software und der Rest geht von allein. Gute DJs haben aber genau soviel Know-How von Musik, wie die Musiker selber. Vor allem wenn du dich wirklich von der Masse der tausenden anderen DJs abheben willst, ist es wichtig, dass du deine Hausaufgaben machst. Keine Angst, du musst nicht Noten lesen können oder alle Harmonien mit den ganzen komplexen Regeln beherrschen. Die Basis was Takt & Rhythmus betrifft reicht üblicherweise.
4) Grundrepertoire
Die Songs, die sich in den letzten Jahren auf deiner Festplatte angesammelt haben, reichen nicht aus, um eine Nacht in einem Club zu überstehen. Mach dir klar, dass die Musik. die du gut findest, nicht automatisch den hunderten Gäste gefällt, vor denen du spielst. Denke daran, ob man nach den Lieder tanzen kann, ob sie Stimmung aufbauen oder eher "Warm up" oder "Cool Down" Songs sind. Jeder Abend hat eine Dramaturgie, einen Aufbau. Schau dir auch eine Zeit lang an, wie das die Profis machen (und zwar nicht nur einen Teil des Abends). Und bedenke, dass du Lieder nie komplett spielst. Du brauchst also mindestens doppelt so viele Songs wie du denkst.
5) Technische Basics
Heute ist es mittlerweile Standard geworden mit Laptop aufzulegen. Welche Software du benutzt ist letztendlich Geschmacksfrage. Am besten du testest die diversen Demo-Versionen, bevor du dich für ein System entscheidest. Aber es ist ein Missverständnis, dass ein Laptop allein reicht. Abhängig vom jeweiligen Club-Equipment wirst du flexibel sein müssen ob du mit eigenen Steuereinheiten (du darfst nicht mal daran denken nur die Laptop-Tastatur und Maus zu benutzten) oder mit dem Equipment des Clubs spielst. Mach dich mit den verschiedenen Modellen vertraut und lade dir von den Homepages der führende Anbieter (z.B. Pionier) die jeweiligen Anleitungen als PDF herunter. Dann gibt es kein böses Erwachen vor Ort.
6) Üben, Üben, Üben
Jetzt seht's darum zu üben. Die wichtigste Fähigkeit, die du als DJ brauchst, ist folgende: Lerne die Geschwindigkeit der Songs aneinander anzupassen, damit du sie nahtlos ineinander mischen kannst. Die DJ-Software unterstützt dich merklich dabei, vertrau ihr aber nicht restlos. Letzten Endes ist das menschliche Ohr noch immer besser als jeder Computer. Ziel ist also, solange zu üben, bis der Übergang von einem Lied zum anderen fast unhörbar geworden ist. Dafür musst du lernen das Tempo der Lieder anzupassen. Das Schöne daran ist: Hast du einmal begriffen wie das geht, ist es wie Rad fahren. Du verlernst es nie mehr.
7) Das erste Booking
Alle obigen Punkte sind abgehakt und du bist bereit. Doch wie kommst du zum ersten Booking? Es gibt mehrere Möglichkeiten: Du kennst einen DJ und der lässt dich mal ein wenig mitspielen. Du spielst auf privaten Feten für ein paar Drinks und wirst weiter empfohlen. Du hast eine große Klappe und bequatscht einen Clubbesitzer so lange, bis er dir eine Chance gibt. Oder du hast Glück. Üblicherweise ist es eine Kombination aus allem. Wichtig ist: Glaub an dich und sei hartnäckig. Alle haben so angefangen.
8) Der eigene Stil
Arbeite immer daran, dass du unverwechselbar wirst. Aussehen, Image, Homepage, Facebook-Seite aber vor allem die Musik, die du spielst, müssen dich unverwechselbar machen. Bleib in Erinnerung. Aber nicht negativ. Mach dir auch eines klar: Du bist kein Künstler, Selbstdarsteller oder Musikerzieher. Dein Job ist es, dass die Leute Spaß haben. Dein persönlicher Geschmack kommt erst an zweiter Stelle.
9) Der Resident-DJ
Viele streben einen fixen Job als Resident-DJ in einem Club an. Unter uns: Das ist nicht sonderlich erstrebenswert. Warum? Probiere es aus und du wirst wissen warum ;-)
10) Hab Spaß!
Das wichtigste zum Schluss: Hab Spaß! Wenn du als DJ ordentlich Gas gibst, wirst du dein Publikum mit deiner Begeisterung anstecken. Bist du schlecht drauf, sind es die Leute auch. Übertreibe es aber nicht. Und für deine Anfangsphase ist Alkohol kein gutes Mittel um dich in Stimmung zu bringen.
Du weißt nicht so genau was dein Traumjob ist oder hast noch keinen Weg gefunden, das zu tun, was du wirklich möchtest, was deine große Leidenschaft ist? Du zögerst deinen Job hinzuschmeißen und das zu tun, was dir wirklich Spaß macht? Dann schau auf meiner Homepage vorbei! Dort gibt es zweimal die Woche viele kostenlose Tipps und Gratis eBooks, die dich dabei unterstützen, dass du deinen Traum zum Beruf machst.
Lass es dir gut gehen
Markus
www.MarkusCerenak.com








