Themen: Trend, Drogen, Kiffen, Cannabis
Trend: Cannabis-Eigenanbau
Jugend wird zu Kleingärtnern.

Immer mehr Jugendliche sollen Cannabis in ihrer eigenen Plantage anbauen. Und am Ende gärtnert Papa auch noch mit. Klingt skurril, soll aber wahrhaftig vorkommen.
Der Trend gehe eindeutig zum Eigenanbau, oder auch „Homegrow“. „Es gibt definitiv mehr Homegrower“, erklärt Michael Knodt, Chefredakteur der Zeitschrift Hanf Journale gegenüber der taz. Die Zahl der entdeckten Fälle soll sich in den vergangen zwei Jahren verdoppelt haben.
Grund dafür sei weitestgehend die Vermeidung von oft gestreckten Substanzen. Auch die Verbesserung des Stoffes an sich, also die Konzentration des THC-Wertes, lässt sich schon durch semi-professionellen Anbau beeinflussen. Beliebt sind auch sogenannte Grow-Schränke, die durch richtige Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bewässerung eine bessere Qualität erzielen. Baut man selbst an, muss man auch nicht um die nächste Ecke um sich heimlich Stoff zu besorgen. Der Verfolgungsdruck erwischt zu werden verschwindet. „Man muss sich nicht der Gefahr aussetzen, beim Schmuggel oder beim Kauf erwischt zu werden“, berichtet Benedikt Lux, parlamentarischer Geschäftsführer der Grünenfraktion im Abgeordnetenhaus. Aha. Da baut man also einfach selber an - das ist natürlich weitaus weniger riskant und illegal. Ist klar.
Inzwischen seien sogar Fälle bekannt, in denen generationsübergreifend zu Hause angebaut wurde: „Der Sohn fängt damit an, und ein halbes Jahr später steht auch der Vater im Growshop.“ Und Omi vertickt den Stoff dann im Seniorenstift. Schöne neue Welt.
Inzwischen seien sogar Fälle bekannt, in denen generationsübergreifend zu Hause angebaut wurde: „Der Sohn fängt damit an, und ein halbes Jahr später steht auch der Vater im Growshop.“ Und Omi vertickt den Stoff dann im Seniorenstift. Schöne neue Welt.
Teile diesen Beitrag:
Kommentare
Das könnte dich auch interessieren








