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Um seine Tattoos zu erhalten: Typ lässt sich nach seinem Tod häuten

Er will seine Haut wie ein Kunstwerk ausstellen lassen.

Quelle: lovelytattoowife/Instagram

Wenn man erfährt, dass man bald sterben muss, erstellen viele Menschen noch eine Liste mit Dingen, die sie vorher noch erleben wollen. Dazu gehört in der Regel auch ein letzter Wunsch. Während es bei vielen eine besondere Reise oder einfach nur Zeit mit der Familie ist, hatte ein Kanadier eine etwas speziellere Vorstellung.

Tattoo-Artist Chris Wenzel litt an einer chronischen Darmentzündung und wurde deshalb nur 41 Jahre alt. Da er wusste, dass sein Ende bevorstand, traf er gewisse Vorkehrungen, was nach seinem Ableben mit ihm passieren soll. Doch statt sich einfach nur einen Sarg auszusuchen und die eigene Trauerfeier zu planen, war es der größte Wunsch des Kanadiers, dass seine Körperkunst erhalten bleibt - also ließ er sich häuten.

 
 
 
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Was klingt, wie aus einem Horrorfilm, war Chris scheinbar ein wichtiges Anliegen. Laut New York Post wollte er, dass seine Kinder und Enkel seine tätowierte Haut auch noch nach Jahren wie ein Kunstwerk bewundern können. Und tatsächlich ist er damit kein Einzelfall, denn in Ohio gibt es die Firma Save My Ink Forever, die sich auf die Erhaltung von Tattoos von Verstorbenen spezialisiert hat.

 
 
 
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Das Ganze ist im Fall von Chris allerdings mit einem dreimonatigen Aufwand verbunden, der mit umgerechnet rund 62.000 Euro sehr kostspielig ist. Auf einer Go Fund Me-Seite kann man nun für dieses Vorhaben spenden. Im Frühjahr soll man dann die konservierte Haut in einer Ausstellung sehen.

Foto: lovelytattoowife/Instagram

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