Themen: Album, Iron, Sea, Keane

Under The Iron Sea

1.         Atlantic
2.         Is it any wonder
3.         Nothing in my way
4.         Leaving so soon
5.         A bad dream
6.         Hamburg song
7.         Put it behind you
8.         The iron sea
9.         Crystal ball
10.       Try again
11.       Broken toy
12.       The frog prince

www.keanemusic.de

Für Keane muss man sich halt doch etwas mehr Zeit gönnen. Sicher: Wer die Musik von Tom, Richard und Tim auf dem ersten Album mochte, der wird auch dieses Album mögen. Der sanfte, fast rührselige Pop, die Sehnsucht und die Abwesenheit markiger Gitarrensounds (denn Keane benutzen ein Keyboard und keinen Fünfsaiter), so scheint es, lässt dieses Werk wieder zu einer stimmigen Gesamtheit werden, die sich unbedarft hören lässt.
Doch ein tieferes Zuhören lohnt sich: Under The Iron Sea spielt an auf ein Gefühl der Verwirrung, einer Benommenheit, die von einem düsteren Ort unterhalb eines schier undurchdringlichen eisernen Meers versinnbildlicht wird. Tatsächlich: Verzerrende Effekte, Klangwände tauchen an vielen Stellen auf und überlagern die scheinbare Friedlichkeit. Es wirkt, als deute sich ein Unwetter über der Keane-Welt an, als wälze sich die Melancholie spätestens auf Album drei in Fears statt Hopes um...
Bleibt abzuwarten, ob es sich um eine temporäre dunkle Front handelt, oder eben nicht. Wie auch immer es sich entwickeln wird, Keane werden auch beim dritten Album sicher nicht enttäuschen.  Allein: Der Hit findet sich nicht so schnell. War mit Somewhere Only We Know auf dem Erstling ein Track vertreten, der reihenweise Glänzen in Mädchenaugen trieb, scheint diesmal kein Gassenhauer auf dem Album vertreten zu sein. Und doch: The Iron Sea, Put It Behind You, Crystal Ball und die erste Single Is It Any Wonder haben Hit-Qualitäten. Nur eben nicht ganz so offensichtliche. Eigentlich gar nicht so sehr, denn das britische Trio ist seiner musikalischen Linie treu geblieben. Etwas sehr treu, mag man auf den ersten Lausch denken, denn die Hooklines, Klänge, Refrains erinnern sehr an das Debüt Hopes and Fears. Doch es steckt mehr dahinter.
Everybody´s changing. Keane auch?

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