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Underground Köln: Abriss oder nicht?

Hin und Her um den Kult-Club.

Das Underground in Köln steht für ein Abwechslungsreiches Programm in einer gemütlichen und interessanten Location. Um genau diese herrscht gerade ein großes Durcheinander. Wird sie nun abgerissen, oder nicht?

Von Rock und Alternative über Funk und Soul bis hin zu Hardcore und Hip Hop – im Underground wird alles aufgelegt, was man sich vorstellen kann. Nicht allein deswegen ist der Club in Köln Ehrenfeld so beliebt. Neben den Zahlreichen Partys, finden auch regelmäßig Konzerte statt, darum wird so ziemlich jeder Livemusik-Liebhaber aus der Umgebung dem Club schon einmal einen Besuch abgestattet haben.

Laut dem Visions-Magazin soll das schon in zwei Jahren eventuell nicht mehr möglich sein. Das Problem bestehe darin, dass das Underground auf einem Grund stehe, unter dem sich „Altlasten früherer Nutzungen des Geländes" befänden. Alles Quatsch, sagen Micki Pick, der Betreiber des Clubs und der Geschäftsführer des Bauunternehmens, das für das Gelände zuständig ist, Alexander Jacobi. Beide sind sich einig, dass das Underground dahin gehört, wo es jetzt steht. „Es sieht sogar ganz gut aus“, so Pick gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Gespräche um eine Lösung zu finden seien „sehr offen und sehr kreativ. Die Grundstückseigentümer schießen nicht gegen uns“. Da der Mietvertrag des Clubs erst 2014 abläuft, muss sich bis dahin niemand ernsthaft Gedanken machen, über eine Verlängerung des Vertrages wird sogar auch schon verhandelt. Sollten alle Stricke reißen, heißt die Notlösung: mobile Bauten.

Bis 2014 gibt es aber noch einiges zu feiern und viele Bands haben sich auch schon für Konzerte im Underground angekündigt. Mit dabei sind Eisenherz, The Datsuns, Gasmac Gilmore oder And So I Watch You From Afar. Drücken wir also die Daumen, dass es den Club auch noch in vielen Jahren, genau an der Stelle in Köln Ehrenfeld geben wird.


>>zum Underground auf virtualnights

Foto: Facebook.com/undergroundcologne

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