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Unfair: Deshalb kannst du nicht mit dem Rauchen aufhören

Die guten Vorsätze kannst du schon mal knicken.

Na, schon Gedanken zu den guten Vorsätzen für Silvester gemacht? Vielleicht bist du eine der Personen, die sich jedes Mal vornimmt mit dem Rauchen aufzuhören, aber fünf nach zwölf schon die erste Zigarette im neuen Jahr pafft? Keine Selbstdisziplin, was? Von wegen! Ob du dich vom Nikotin lösen kannst oder nicht, liegt in deinen Genen.

Wenn es dir schwer fällt den Glimmstängel aus der Hand zu legen, schlummert vielleicht das sogenannte Genuss-Gen in deinem Erbgut. Das Gen, dass auch unter dem sperrigen Namen Taq1A bekannt ist, regt beim Rauchen die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin an. Das Gehirn verknüpft also jede Zigarette mit einem Belohnungsgefühl. 

Von dem Genuss-Gen existieren verschiedene Varianten, die niedrigere oder höhere Mengen an Dopamin produzieren. Forscher fanden laut eines Artikels im Fachblatt Translational Psychiartry heraus, dass Menschen mit einem höheren Wert von Glückshormonen es schwerer haben mit dem Rauchen aufzuhören. Falls du also zu diesen Menschen gehörst, kannst du quasi gar nichts dafür, wenn immer du wieder zum Glimmstängel greifst. Und wie sind deine Vorsätze für das neue Jahr?

Foto: Eugenio Marongiu/Shutterstock.com


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