Unsichtbares Tattoo? Chip unter die Haut.
So lassen sich Tattoos geheim halten.

Die Erfindung könnte peinlichen Momenten beim Besuch der Eltern vorbeugen. Der entsetzte Blick der Mutter, wenn sie das Konterfei der neuen Liebe auf dem Oberarm verewigt sieht, könnte demnächst der Vergangenheit angehören. Aber eigentlich ist die Idee von einem Tattoo, welches man nicht sieht, auch totaler Schwachsinn.
Eigentlich sind Tattoos Kunstwerke, die mit Tinte unter die Haut gestochen werden und dann für alle sichtbar sind. So soll es in der Regel auch sein. Jetzt hat der amerikanische Künstler Anthony Antonellis aber das sogenannte RFID-Tattoo erfunden. Dabei handelt es sich um ein Chip-Implantat, welches unter die Haut eingepflanzt wird. Mit dem bloßen Auge ist es dann nicht mehr zu erkennen. Nur über einen speziellen Scanner oder ein Smartphone lassen sich die Daten des Chips abrufen und auf dem Smartphone anzeigen.
So bleibt das „Tattoo“ dem Normal-Verbraucher verborgen und mann muss die Freunde schon mit der Nase oder eher gesagt mit dem Smartphone darauf stoßen, um Anerkennung für sein „Tattoo“ zu bekommen. Eigentlich bescheuert. In der Regel möchte man doch, das alle das Tattoo sehen, sonst hätte man sich ja gar nicht erst dafür entschieden. Ausnahmen bestätigen auch hier natürlich die Regel. So mancher Besitzer eines Arschgeweihs wünschte vielleicht, dass RFID-Tattoos zum damaligen Zeitpunkt schon erfunden gewesen wäre.
Ob in ein paar Jahren alle mit RFID-Tattoos rumlaufen? Würdet ihr euch eines implantieren lassen?
Flickr.com / @nightgolfer
Ob in ein paar Jahren alle mit RFID-Tattoos rumlaufen? Würdet ihr euch eines implantieren lassen?
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