Thema: Kino & TV

Vampire, Detektive & Zombies: Die Wahrheit hinter deiner Lieblingsserie

Nicht jede Serienfigur wird erst im Drehbuch geboren.

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Serien sind Kult! Jeder Serienjunkie hat seine Tages- oder Nachtzeit, in der ihn nichts davon abhalten könnte, die langersehnte Fortsetzung seiner Lieblingsserie nach dem letzten spannenden Cliffhanger zu schauen. Ob Daily, Weekly oder ganz andere spezielle Formate – die Vorstellung, dass die Serienhelden im Original dem Drehbuch entspringen, ist nicht immer richtig. Natürlich liegt jeder Serie ein Drehbuch zugrunde – keine Frage. Aber was viele nicht wissen: Oft basiert dies auf einer Buch- oder Hörbuchvorlage, das wegen der fesselnden, romantischen oder coolen Story nun ins Fernsehformat übertragen wird. 

Fast unglaublich scheint es, dass die US-amerikanische Kultserie „Sex and the City“ mit ihren fast 100 Episoden eigentlich gesammelte Kolumnen einer Schriftstellerin waren, die ihre Erfahrungen Mitte der 90er Jahre in einem Buch niederschrieb. Mit Sarah Jessica Parker und ihren Freundinnen wurde die Serie dann schnell rund um den Globus zum Serienhit. Und auch das schillernde Leben von „Gossip Girl“ war in den Anfängen längst nicht für die Fernsehausstrahlung konzipiert: Die wilden und extravaganten Erlebnisse der Upper-Class-Teenies lagen zunächst als Buchreihe vor, bevor man das Potenzial erkannte, dass die Geschichten rund um Sex, Fashion und Intrigen auch im TV Erfolg haben würden.


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Auch eine Menge Untote, die auf der Mattscheibe durch die Wohnzimmer flimmern, hatten ihre ersten gruseligen Auftritte ganz handlich im Buchformat. Für den Wechsel von Papierseiten auf den Plasmabildschirm wurde manchmal nicht einmal der Titel geändert: So wurden aus den Büchern der Reihe „Tagebuch eines Vampirs“ schlicht und einfach die „Vampire Diaries“, die mit einer kultigen Mischung aus Blutsauger- und Highschool-Geschichten daherkommen. Und Achtung – Zombies auf dem Vormarsch! – selbst „The Walking Dead“, einer der ganz großen Serienerfolge der letzten Zeit, stammt aus der Feder von Printautoren, die die unverwechselbaren Figuren zunächst für den Comicbereich angedacht hatten.


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Wer auf Krimis steht, findet in der Fernsehwelt ebenfalls Serien auf Buchgrundlage. Wem also bei blutige Fälle das Blut in den Adern gefriert, kann sich zum Beispiel in „Bones“ an die Fersen der cleveren Knochenjägerin heften, sich in „Pretty Little Liars“ mit auf Vermisstensuche begeben oder sich bei „Homicide“ auf in die Welt eines authentischen Polizistenalltags machen. Ein echter Klassiker, der auch schon als Hörbuch für Spannung gesorgt hat, bekommt im Fernsehen einen ganz neuen, modernen Touch. Der berühmte Sherlock Holmes ist vergangenen historischen Zeiten entsprungen und lässt seinen detektivischen Scharfsinn nun im heutigen London sprühen. Wirklich spannend und empfehlenswert!


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Fantasy-Freunde kommen momentan ganz besonders auf ihre Kosten, wenn es um Verfilmungen literarischer Stoffe geht: In „Game of Thrones“ liefern sich blutrünstige Herrschergeschlechter mitreißende Schlachten auf einem sagenumwobenen Kontinent. Etwas moderner angesiedelt sind die Themen in „Haven“ . Hier bringt die Aufklärung von unerklärbaren Ereignissen einen Hauch von Stephen King in die Wohnzimmer. Die Serie ist von dem Stephen Kings Roman „The Colorado Kid“ inspiriert.

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