Themen: Apple, iPad, iPhone, Akku, verbaute

Verbot für iPhone-und iPad?

Diskussion um fest verbaute Akkus.

Ein ganz klarer Nachteil der Apple-Produkte, wie iPhone oder iPad, ist der fest verbaute Akku. Anders als es bei den meisten Smartphones der Fall ist, haben solche Geräte meist nach zwei Jahren schon ausgedient. Der Grund: Der Akku hat oft keine Kapazitäten mehr. Daher fordert das Bundesumweltamt nun ein Verbot.

Nach Informationen der Frankfurter Rundschau will Umweltbundesamt-Chef Jochen Flasbarth Smartphones und Tablets mit fest verbautem Akku verbieten lassen. Ausschlaggebend für diese Forderung sei die ganz klare Verschwendung unserer Ressourcen. Speziell in Anbetracht auf die Tatsache, dass ohnehin pro Kopf und pro Tag rund 200 Kilogramm Rohstoffe verbraucht werden. Laut Fokus.de gibt Apple für sein iPhone selbst nach 400 Ladezyklen noch eine Kapazität von „bis zu 80 Prozent“ an. Lädt man das Smartphone alle zwei Tage auf, wären das zwei Jahre. Beim iPad sollen es sogar 1.000 Ladezyklen und damit rund drei Jahre sein. Ist der Akku aber einmal "hinüber", wird es teuer für den Verbaucher. Ein Austausch eines Akku kostet rund 100 Euro. Das sehen viele natürlich nicht ein. Das Resultat: Das alte Gerät landet auf dem Müll, ein neues wird gekauft. Gut für Apple, schlecht für die Umwelt.






Orginalfoto: Flickr. | William Ismael | Willpower LifeForce

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