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Verräter-App und Facebook-Zeitung
Secret und Facebook Paper sind der Renner.

Über diese beiden Apps wird zurzeit viel gesprochen: „Secret“ ermöglicht Nutzern, seine unbekannten Geheimnisse zu veröffentlichen, ohne dass andere erkennen, von wem sie kommen. Bei „Paper“ sollen weniger private Statusupdates und Bilder veröffentlicht werden, stattdessen mehr Nachrichten und Beiträge von bekannten Onlinemedien. Wir stellen euch die beiden Favoriten-Apps gegenüber.
Secret
Chrys Bader und David Byttow sind Erfinder der App. Ihre Erklärung, warum sie jeder auf seinem Smartphone braucht: „Damit können Menschen wieder ehrlich zu sich selbst sein.“ Nie wieder ins bessere Licht rücken, nie wieder mit fremden Federn schmücken und endlich nur die pure Wahrheit sagen – das ist das Ziel dieser App. Die App speichert Kontakte, jedoch nicht ihre zugeordneten Namen und Bilder. So kann man posten, was man gerade auf dem Herzen hat, ohne das die anderen wissen, wem das Geheimnis zuzuordnen ist. Gefällt den Leuten das Statement oder finden sich darin wieder, können Herzen verteilt werden. Je mehr Herzchen das Geheimnis hat, desto mehr fremde Leute können dieses ebenfalls sehen. So entsteht eine „stille Post“ ohne, dass man bekannt gibt, wer die Runde eröffnet hat. Verlocken, aber so richtig ehrlich ist es nicht, wenn man nicht zu seinem Statement stehen muss, finden wir.
Paper
Am 3. Februar hat Facebook seine neue App „Facebook Papers“ vorgestelt, vorerst für Amerika. Anstatt des Persönlichen, das bei der normalen Facebook-App im Vordergrund steht, liegt bei „Facebook Paper“ der Fokus auf redaktionellen Beiträgen. Hinter den Rubriken wie „Tech“, „Pop Life“ oder „Cute“ verbirgen sich Newsfeeds, die von bisher 40 Partnern gefüllt werden, die Seiten bei Facebook unterhalten. Magazine wie „New York Times“, „TIME Magazine“ oder „The Sun“ können zum Beispiel in diesen Bereichen gefunden werden. Nutzer können immer noch Nachrichten austauschen, Benachrichtigungen bekommen und auf Freundschaftsanfragen reagieren. Einen Zugriff auf Veranstaltungen und die Verwaltung von anderen Facebook-Apps gibt es hier indes nicht. Die Bedienung ist noch einfacher als bei der normalen Facebook-App: Man wischt zwischen den Rubriken hin und her, ruft einzelne Posts auf und wechselt schließlich auf die Websites der Onlinemedien. Bisher ist die App nur für iOS-Nutzer mit einem US-Konto bei iTunes erhältlich. Wer sie testen möchte, findet hier eine Anleitung. Sicherlich auch bald bei uns zu haben, eine nette Ergänzung, aber kein Ersatz zur Standard-App.
Fotos: iPhone, Mobile Phone via Shutterstock








