Themen: Space, Miami, Deadmau5

Verzeihung, Deadmau5

Auftritt nach Clubstreit in Miami nur PR-Masche?

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Das weiß jetzt auch der „Club Space“ in Miami. Nachdem sie den kanadischen Produzenten zuerst so richtig verärgerten, sahnten sie jetzt für ihre prompte Entschuldigung sogar einen neuen Auftritt ab. Also so funktioniert die Welt oder doch eher die PR-Agenturen?

Als Joel Thomas Zimmermann alias Deadmau5 vergangene Woche seinen Twitter-Account reaktivierte (wir berichteten darüber), wunderte sich die halbe Welt. Als er aber seinem Frust freien Lauf ließ, wunderten sich nur noch die Clubbesitzer des „Club Space“ in Miami. Stein des Anstoßes waren die vielen jungen Clubgänger, die auf einer Silvester-Party lieber mit ihren Handys auf der Tanzfläche umherirrten, als der Musik der Superstars zu lauschen. Daraufhin verkündete der gebuchte Kanadier, dass er nie wieder in Miami spielen wolle.

Nach dem Debakel veröffentlichte das Space nun einen offenen Brief an Deadmau5, in dem sie den DJ zu einem erneuten Gig eingeluden, um seinen wahren Fans in Miami noch eine Chance zu geben. Kostenpunkt für den Club: 25.000 Dollar. Kosten für die Clubbesucher: Kein einziger Penny. Das lässt sich Deadmau5 natürlich nicht zweimal sagen und wartet nun sehnsüchtig auf seinen Check, Verzeihung, seinen Gig.

Entweder haben wir es hier wirklich mit einem echt sympathischen Deadmau5 zu tun oder der liebe Herr freut sich einfach nur auf einen weiteren Gewinn auf seinem Konto und hat das Ganze vielleicht sogar schon im Vorfeld mit den Clubbetreibern inszeniert. Denn Fakt ist, dass einem niemand etwas in dieser brutalen Welt schenkt.
 
Bildquelle: Portrait of little girl crying via Shutterstock

Teile diesen Beitrag:
Kommentare
Das könnte dich auch interessieren