Vom Hören zum Sehen

Vom Hören zum Sehen:
Das Schlossgespenst ist nicht wie auf den alten Hörspielcovern als Skelett dargestellt, sondern hat als computeranimiertes Wesen die Mimik von Michael Bully Herbig, was ihm eine liebenswerte Persönlichkeit verleiht.

Für Kinder ist Hui Buh - Das Schlossgespenst ein spannendes Vergnügen, das auf harmlose Weise die Erwartungen einer Kinderseele in Bezug auf Spannung, Gefühle, Abenteuer und Märchenelemente bedient.

Für Erwachsene sind die humorigen Sprüche der Figuren und die filmischen Einzelheiten sehenswert und bieten ein entspanntes und nettes Entertainment.
Der Film zeigt einige heitere Details und witzreiche Dialoge, die zum Schmunzeln anregen. Auch die aufgesteckten Zähne Rick Kavanians und seine blasierte Sprechweise lassen den Zuschauer kichern.
Das Böse, verkörpert durch den unheimlichen Daalor (Nick Brimble), hält sich in kindgerechten Grenzen und vermeidet grausame Schockelemente, wie sie in den „Harry Potter-Filmen“ verwendet werden.
Als plötzlich König Julius, der 111., gespielt von Christoph Maria Herbst, mit seinem Adjutanten Charles (Rick Kavanian)und seiner Angebeteten Leonora Gräfin zu Etepetete (Heike Makatsch), die in Wahrheit ein böses Spiel mit ihm treibt, auftaucht, um sein rechtmäßiges Erbe auf Schloss Burgeck anzutreten, wird das Zusammenleben der beiden Schlossinsassen mächtig aufgemischt.
Hui Buh gibt durch pausenlose Spukversuche sein Bestes, um die neuen Eindringlinge hinauszuekeln, bringt damit aber lediglich die geplanten Abläufe durcheinander, was einzig Tommy (Martin Kurz), der kleine Sohn von Leonoras Zofe Konstanzia (Ellenie Salvo González) erheitert.
Bei einem Zwist zwischen König und Gespenst vernichtet Julius Hui Buhs Spuklizenz. Ungünstige Zufälle führen jedoch dazu, dass die beiden Streithähne gemeinsame Sache machen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Sie begeben sich in die geheimnisvolle Geisterstadt von Schloss Burgeck stürzen sich in ein haarsträubendes Abenteuer nach dem anderen.
Das sympathische Gespenst ist das einzig behördlich zugelassene und bemüht sich eifrig, in seinem Zuhause „Schloss Burgeck“ gruselig zu sein. Dies gelingt ihm jedoch zu seinem Leidwesen nicht, obwohl der alte Kastellan (Hans Clarin) sich liebevoll bemüht, sich das eine oder andere Mal zu erschrecken.

Gespenster: Und es gibt sie doch! Den Beweis offeriert uns der Regisseur Sebastian Niemann zusammen mit Produzent Christian Becker in der Erstverfilmung von „Hui Buh - Das Schlossgespenst“. Hui Buh (Michael Bully Herbig) soll die jung gebliebenen Großen ins Kino locken, die sich bereits vor 30 Jahren die eine oder andere Geisterstunde durch die Hörspiele von Eberhard Alexander Burgh genehmigten und diese Zeit mit ihren eigenen Kindern wieder aufleben lassen möchten.

Regie:Sebastian Niemann | Produzent: Christian Becker |86 Minuten | Start: 20. Juli

Hui Buh, das Schlossgespenst

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