Themen: Betrug, Weihnachtsmarkt, Krass

Vorsicht vor übler Abzocke auf Weihnachtsmärkten

Mit diesen Tipps schützt ihr euch vor Betrug!

Ein Glühwein hier, ein paar gebrannte Mandeln da - über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, gehört im Winter einfach dazu. Dabei haben wir in Deutschland die Qual der Wahl, welchen der vielen Weihnachtsmärkte wir besuchen wollen. Auch wenn man beim Weihnachtsbummel gerne mal ein paar Euro mehr ausgibt, solltet ihr die Augen offen halten. Hier kommen die wichtigsten Tipps, die euch auf den Weihnachtsmärkten vor übler Abzocke schützen.

Snacks: Wer gönnt sich nicht mal gerne einen kleinen Happen, wenn er über den Weihnachtsmarkt spaziert? Die vielen Leckereien sind einfach zu verlockend, um an ihnen vorbeizugehen. Dabei sind die Preise meist genau so deftig wie das Essen selber. Die Qualität der Köstlichkeiten hält sich dabei in Grenzen. Im vergangenen Jahr wurde herausgefunden, dass fast überall Fertigkartoffelsalat und Currywurst aus der Fritteuse verwendet wird. Ebenfalls wichtig: Eine lange Schlange verrät nichts über die Qualität des Essens! Also hier bitte nicht täuschen lassen! Außerdem immer auf das Haltbarkeitsdatum achten. Das tut Magen und Portemonnaie gut.

Alkohol: Eines der beliebtesten Getränke auf dem Weihnachtsmarkt ist nach wie vor der Glühwein. Wir berichteten bereits im vergangenen Jahr, wie viel Alkohol sich wirklich in den Getränken auf dem Weihnachtsmarkt befindet. In Preis und Größe unterscheiden sich die Glühweine zwar nicht voneinander, dafür aber von den Inhaltsstoffen. Ein Test der Zeitschrift Express zeigte, dass zum Beispiel auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt nur zwei Stände den empfohlenen Alkoholgehalt von mindestens 7 und maximal 14,5 Prozent beinhalteten. Leider kann man den Alkoholgehalt nicht testen. Fragen kostet aber bei keinem der Weihnachtsmarktstände etwas.

Souvenirs: Auf dem Weihnachtsmarkt fallen Souvenirs bis zu 50 Prozent teurer aus als im Einzelhandel. Grund dafür sind die angeblich handgemachten  Artikeln aus der Region. Im vergangenen Jahr fanden Tester herausgefunden, dass nicht alle Artikel wirklich in der Region und von Hand hergestellt wurden. Darum sind viele der Preise, die man an den Ständen vorfindet, nicht gerechtfertigt. Besonders Spielzeug und Stofftiere kommen oft aus dem Ausland, teilweise sogar aus Fernost. Hier hilft: Einfach mal auf das Etikett schauen! Bei einer Bezeichnung wie „Designed in Germany“ handelt es sich wahrscheinlich um billige Massenware aus dem Ausland.

Taschendiebe: Der Weihnachtsmarkt ist für Taschendiebe ein besonders lukratives Plätzchen. Die meisten arbeiten dabei in Gruppen mit vielen Tricks, die man selbst nur schwer mitbekommt. Lasst euch am besten gar nicht erst lange von Fremden ansprechen und habt eure Wertsachen im Blick. Handtaschen solltet ihr möglichst nah am Körper und das Portemonnaie am besten in der Innentasche eurer Jacke tragen. Rücksäcke und Hosentaschen sind gänzlich nicht für die Geldbörse zu empfehlen.

Fazit:
Ein Weihnachtsmarktbesuch kostet in der Regel zwischen 27 und 30 Euro. Dabei solltet ihr trotz Spaß mit euren Freunde oder eurer Familie gerade in der vorweihnachtlichen Zeit auf Taschendiebe, überteuerte Preise und Getränkeabzocke achten. Dann klappt es auch mit einem entspannten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt.

Fotos: Thief stealing mobile phone from back pocket of a man walking on the street. Pickpocketing smart phone from back pocket of man & Friends drinking mulled wine and eating crystalized appkes on German Christmas Market & Hand raised with stop sign painted - isolated on white background & Gingerbreads candies and nuts via Shutterstock

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