Themen: Musik, Georg, dixon

Wahoo - Take It Personal

Nach einer wundervollen Mix-CD auf Get Physical nun Wahoo. Klingt wie eine Achtziger-Synthiegruppe, ist aber soulful house music mitten aus Berlin, mitten in Nebraska. Wie geht das? Zusammen mit dem amerikanischen Songschreiber und Producer Georg Levin – man hat schon achtbare Remixe für Jazzanova, Victor Davis und Brooks erzielen können. Nun, auf Albumlänge, ein wahres Potpourri aus Elektronika, Country und Folk, sogar R´n´B. Klingt furchtbar eklektizistisch, ist aber ein unglaublich starkes Album, das mal four-to-the-floor proklamiert, mal wieder einen Hocker auf die Tanzfläche stellt, eine Zigarette anzündet und zum Zuhören animiert. Hier ergänzen sich zwei Antipoden hervorragend: Gitarren, Rhodespiano, Synthies, E-Bass, Saxophon – analoge, warme Klänge auch bei den Instrumenten, deren Harmonien sich auf die programmierten Beats legen. "Musik ist nicht nur Funktion", sagt DJ Dixon - "Musik ist nicht nur Maschine", ergänzt Georg. Ein Album voller Lieblingtracks.

1. Don´t Take It Personal
2. Loud
3. Get Another Girl
4. Damn (YoZre Here)
5. I´m Your Lover feat. Felix (Basement Jaxx)
6. Wishing
7. Make Em Shake It
8. Diamond Wedding
9. Moonride
10. Holding You (Interlude)
11. Sun In My Candlelight
12. Shine

Am besten anhören: www.myspace.com/wahooberlin


Was Steffen Berkhahn aka Dixon anfasst, das scheint jederzeit alles andere als schief zu gehen. Den Weekend-Club bespielt der gute Mann zusammen mit Henrik Schwarz und Âme Woche für Woche mit der Clubreihe Innercity, einer sehr soulhaften Variante elektronischer Musik, die sich längst zur Pilgerstätte für all diejenigen entwickelt habt, die sich abseits des Glockenspiel-Minimal austoben wollen. 

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