We Love Berlin @ Starclub
Genau die richtige Zeit also, um einen homogenen Überblick zu geben über das, was auf so vielen Plattformen geschah, dass man gerne schon mal die Übersicht verlieren könnte. Bewährte Tracks sind dabei, die erschienen sind auf Freak Waves, Micro.Fon, Style Rocketz, Kiddaz FM oder Sub Static. Effizienz ist und bleibt die oberste Priorität bei Emerson, jeder Sound hat den ganzen Track zum Ziel und formt so eine viel zu selten gehörte Spielart von minimalem Techno, die eben nicht durch absurdes Effektgewitter auf gefühlten hundert Spuren den eigenen Anspruch ad absurdum führt, sondern tatsächlich um die Essenz des Feierns ringt.
Ausgesetzt im Dickicht der Nacht jagen diese Tracks einem Panter ähnlich durch das Unterholz, geschmeidig, schwarz, unbeirrbar, und sie haben ihre Beute noch nie verfehlt. Da steht die Exstase plötzlich hinter dir und klopft dir auf die Schulter, und du hast sie nicht einmal kommen gehört. Hier kennt einer die Tricks des Gewerbes, aber auch die großen Ideen, die einmal dahinter standen, einer, der seit Jahren an der DJ-Front den Sound pusht und sich nicht auf Klangklötzchenschieberei reduzieren lässt.
Für Nichthauptstädter, sofern es sie denn noch gibt, ist er vermutlich eine genauso originäre Institution Berlins wie der Bär und der Techno selbst: DJ Emerson, als DJ und Produzent gleichermaßen konzentriert wie erfolgreich, hat zum Sprung über die Spree angesetzt und erobert mit seiner schlanken und muskulösen Definition elektronischer Clubmusik die bundesdeutschen Floors.
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