Themen: SMS, Tod, Gefängnis, selbstmord, Krass
Wegen Textnachrichten drohen ihr 20 Jahre Gefängnis
Was sie ihrem Freund angetan haben soll, ist einfach schockierend.

Rückblick: Am 13. Juli 2014 wird der 18-jährige Conrad Roy auf einem Supermarktparkplatz tot in seinem Auto aufgefunden. Mit Hilfe eines tragbaren Generators hatte sich der junge Mann mit Kohlenmonoxid vergiftet. Auf seinem Handy fand die Polizei Nachrichten von seiner Freundin Michelle. Diese gelten nun vor Gericht als Beweismittel, um ihre Mitschuld am Tod ihres Freundes nachzuweisen.
„Wenn du es jetzt nicht tust, dann wirst du es niemals tun“ oder „Jetzt ist die beste Zeit dafür, weil gerade alle schlafen.“ – Nachrichten wie diese soll Michelle Conrad laut Medienberichten kurz vor seinem Selbstmord geschickt haben. Der 18-Jährige hatte zwar Selbstmordabsichten, gleichzeitig aber auch Zweifel, ob er diese wirklich durchführen sollte. Warum Michelle versuchte, ihn scheinbar zu der Tat zu motivieren, versucht laut The Daily Mail jetzt das Gericht zu klären.
Die Anwälte der 18-Jährigen versuchen das Gericht davon zu überzeugen, dass Michelle einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und sie deshalb ihren Freund zum Selbstmord ermutigte. Dagegen sprechen allerdings zahlreiche Textnachrichten an Freunde, die sie direkt nach Conrads Tod verschickt haben soll. Darin schrieb sie unter anderem: „Sein Tod war mein Fehler … er stieg aus dem Auto aus und ich sagte ihm, er solle wieder einsteigen.“ Im Falle einer Verurteilung drohen Michelle 20 Jahre Gefängnis.
Foto: Facebook via dailymail.co.uk








