Themen: Party, Club, Unterhaltung, Smalltalk, reden, Kennenlernen
Wie man sich aus dem Smalltalk rettet
Vollquatschen war gestern!

Ihr seid auf einer Party. Die Stimmung ist gut. Ihr lernt viele neue Leute kennen. Doch eine Person ist immer darunter, die es mit der Kommunikation übertreibt. Sie weicht euch seit dem Kennenlernen nicht mehr von der Backe und ihr habt schon ein halbes Schwein an Koteletts an euren Beinen kleben, da die besagte Quasselstrippe einfach nicht locker lässt. Ihr braucht eindeutig Hilfe. Und wir verraten euch, wie ihr diese bekommt!
Achtung - Alle Mann in Deckung
Es ist soweit! Ihr wurdet von einer halb angetrunkenen Person auserkoren das heutige Smalltalk-Opfer zu werden. Aber deshalb müsst ihr noch lange nicht in die Rolle des Opfers schlüpfen! Niemand zwingt euch, dass ihr euch den Lebenslauf und die Kindergeschichten eures Gegenübers anhören müsst! NIEMAND! Jetzt habt ihr folgende Möglichkeiten: Die Flucht nach Vorne oder in Deckung zu gehen. Die wahrscheinlich freundlichere Variante ist, eurem Gegenüber trotzdem zuzuhören. Ihr tut also brav so, als wäre die tote Oma genau so interessant, wie der DJ, der gerade euren Lieblingssound auflegt. Die unschönere Variante, zumindest für euer wortgewandtes Gegenüber, ist, die Flucht auf die Tanzfläche, in das Klo oder einfach nur in die Masse. Ihr verschwindet einfach wortlos. Polnischer Abgang nennt sich das. Oder wolltet ihr euch etwa noch verabschieden?Wozu hat man Freunde
Die Gruppe, mit der ihr am besagten Abend eurer Opferrolle ausgegangen seid, ist irgendwie nicht mehr in Reichweite, als euch das Kotelett an die Backe geschwatzt wird. Höchste Zeit sie wiederzufinden. Oder meint ihr, ihr habt eine andere Chance dem Laberflash eures Gegenübers zu entfliehen? Wenn ihr schon nicht die Flucht nach Vorne ergriffen habt oder euch einfach aus dem Staub gemacht habt, bleibt euch wohl nur übrig zu sagen: „Wo sind eigentlich meine Leute? Die haben meinen Schlüssel und alles, was ich sonst noch so brauche“. Euer Gegenüber wird euch vermutlich helfen wollen eure Freunde zu suchen. Sofern ihr nicht dankend ablehnt, nutzt genau jetzt die Gelegenheit, um euch richtig aus dem Staub zu machen! Also los!Tatütata
Ja sowas aber auch! War es der Fisch oder die Frikadellen? Ihr habt auf einmal so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Und schlecht wird euch auch ganz plötzlich, obwohl ihr den Jägermeister heute dort gelassen habt, wo er hingehört: In der Kühltheke. Was macht ihr da nur? Einen Krankenwagen rufen? Euch von einem eurer verschwundenen Freunde nach Hause bringen lassen? Die Möglichkeiten sind vielzählig! Also los und macht mal richtig einen auf krank. Sonst werdet ihr noch totgequatscht.Hallo Schatz
Das Wochenende und Freunde sind ja immer gut dafür, wenn man auf einmal einen unliebsamen Mann oder eine unliebsame Frau kennenlernt und die besagte Person euch nur Müll erzählt. Dann tritt eine Regel für das Beenden des Smalltalks in Kraft, die ihr nur im Notfall anwenden solltet. Euer Freund oder eure Freundin, rein platonisch versteht sich, kommt gerade recht, um ihr oder ihm die Zunge in den Hals zu stecken. Danach dürfte auch der letzten Quasselbacke der Gesprächsstoff ausgehen.Hau den Lukas
Wer weder die Methode der Ignoranz noch den Flüchtling einsetzen kann und verbal auch nichts mehr zu machen ist, dem empfehlen wir auf keinen Fall rohe Gewalt. Denn Gewalt ist nie eine Lösung! Auch wenn euer Puls gerade dafür ist eurem Gegenüber endlich den Mund zu stopfen. Stopft eurem Gegenüber den Mund lieber mit eurer Zunge. Oder wahlweise mit noch mehr Alkohol. Dann hört das Gerede beim richtigen Pegel irgendwann von selbst auf.Wer jetzt immer noch im Club hängt und die Ohren schon blutig hat von diversen Unterhaltungen, dem können wir an dieser Stelle leider auch nicht mehr helfen. Denn jeder ist seines Glückes Schmie! Wir können euch nur das Eisen liefern. Schmieden müsst ihr schon selbst. Viel Spaß beim Rausgehen und Party machen!
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Foto: Man looking bored via Shutterstock
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