Themen: gegen, Wodka

Wodka-Boykott & „To Russia with Love“

Protest-Aktionen gegen Russlands Homosexuellengesetze.

Vergangene Woche berichteten wir bereits von der unfassbaren Anti-Homosexuellen-Politik, die in Russland betrieben wird. Putins Gesetze zur Diskriminierung von Homosexuellen sorgen weltweit für Proteste. Und die nehmen teilweise wirklich kreative Formen an. Gut, dass sich so viele Menschen Gedanken machen und mit ihren Ideen eine Bewegung unterstützen, die in der heutigen Zeit eigentlich überflüssig sein sollte.

Wir haben ein paar der kreativsten, lustigsten und cleversten Ideen zusammengetragen:


1. Bunter Zebrastreifen in Stockholm. In der schwedischen Hautstadt haben Schwulenaktivisten den Zebrastreifen vor der russischen Botschaft bunt angemalt. Die Farben des Regenbogens als Symbol aller Lesben und Schwulen muss jetzt immer von dem russischen Botschafter passiert werden, wenn dieser zur Arbeit muss. 

2.
Bunte Fahnen beim Staatsbesuch in Amsterdam. Auch die Holländer haben Flagge bekannt. Beim Besuch des Präsidenten Putin im April hissten viele private, aber auch einige öffentliche Gebäude die Regenbogenfahne.

3.
Die Betreiber der Facebook-Seite „Enough is enough“ wollen Druck auf die Sponsoren der olympischen Winterspiele in Sotschi ausüben. Dafür werden Werbeslogans der Marken ironisch abgewandelt. Darunter Beispiele wie „Visa – die Freiheit nehm‘ ich mir“ oder „Trink keine Coke mit Putin“.

4.
Bye Bye, Wodka! In New York wurde zum Boykott von russischem Wodka aufgerufen. Bei einer Kollektiv-Aktion wurde literweise russischer Wodka auf der Straße ausgeschüttet. Zahlreiche Lokale weltweit haben sich angeschlossen und boykottieren in Russland destillierten Wodka. Die Aktion hat auch schon Wirkung gezeigt. Der russische Spirituosen-Hersteller Stolichnaya hat auf seiner Facebook-Seite das Diskriminisations-Gesetz bereits kritisiert und sich mit der homosexuellen Gemeinschaft solidarisiert. 

5. „To Russia with Love“ hieß es nicht nur bei James Bond sondern auch in Antwerpen. Dort versammelten sich hunderte Homosexuelle vor dem russischen Konsulat und küssten sich als Zeichen des Protests gegen Putin.

Jeder dieser Proteste ist auf seine Art sehr berührend und setzt ein
klares Zeichen gegen die russische Gesetzeslage bezüglich der Diskriminierung Homosexueller. Solche Proteste finden überall auf der Welt statt und sind wichtig, um zu zeigen, dass Menschenrechte nicht mit Füßen getreten werden dürfen. Sagt der schwulen-feindlichen Politik den Kampf an.

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