WTF: An dieser Schule müssen Mädchen während der Periode durch ihre Hosen bluten
Aber sie dürfen netterweise mit einem Pulli die Blutflecken verdecken.

Als erwachsener Mensch geht man einfach kurz auf die Toilette, wenn man mal muss. An der Schule ist man hingegen meistens gezwungen, vorher nachzufragen, ob man gehen darf. Aber es gibt scheinbar auch so strenge Schulen, die Toilettengänge einfach verweigern.
18 Schulen des „Noble Network Charter“ in den USA sind derzeit wegen ihren strengen Toiletten-Regeln in den Medien. Hier darf man nämlich nicht einfach gehen, wenn sich die Blase meldet. Man muss auf spezielle Begleiter für die Toilettengänge warten, die allerdings nur selten vorbeikommen, wie Huffington Post berichtet. Geht man einfach ohne die Begleitperson und wird erwischt, bekommt man eine Verwarnung. Sammelt man vier Verwarnungen in zwei Wochen, muss man an einer „charakterlichen Weiterbildung“ teilnehmen. Diese mussten Schüler sogar mit umgerechnet etwa 116 Euro bezahlen. Mittlerweile wurden die Kosten glücklicherweise abgeschafft.
Wow: At a network of Chicago charter schools, bathroom breaks are so infrequent that girls regularly bleed through their pants when they have their periods. The administration's solution: Give special permission to tie a sweatshirt around their waists. https://t.co/fJ67IIF8o2 pic.twitter.com/3jZC7DQtxj
— Jessica Roy ? (@jessica_roy) 30. April 2018
Doch was passiert, wenn man keine Verwarnung haben möchte, jedoch seine Tage hat? Scheinbar will die Schule lieber, dass die Schülerinnen durch ihre Hosen bluten, anstatt ihre Hygienartikel zu wechseln. Es gab nämlich einen äußerst fragwürdigen Lösungsansatz: Statt des strengen Dresscodes dürfen sich Mädchen während der Periode einen Pullover um die Hüften binden, damit man die Blutflecken nicht sieht.
Abgesehen davon, dass es einfach menschenunwürdig ist, ist diese Herangehensweise auch noch sehr gefährlich. Schließlich kann das toxische Schocksyndrom auftreten, wenn man nicht oft genug den Tampon wechselt. Die Folgen können bis zum Tod führen.
Die Schulleitung streitet die Vorwürfe ab.
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