WTF: Bei diesem verrückten Spiel stecken sich Fremde den Finger in den Po

Vor allem auf Schulhöfen ist der sexy Streich beliebt.

WTF: Bei diesem verrückten Spiel stecken sich Fremde den Finger in den Po: Vor allem auf Schulhöfen ist der sexy Streich beliebt.
Quelle: Adamsov studio/Shutterstock.com

Andere Länder, andere Unsitten: So könnte man ein Spiel aus dem ostasiatischen Raum betiteln, das auch international für Schlagzeilen sorgt. Der Grund dafür liegt auf der Hand oder vielmehr dem Zeigefinger. Denn den gilt es beim sogenannten „Kancho“ jemand anders in den Hintern zu stecken.

Was im ersten Moment vielleicht nach einer bizarren Sexpraktik klingt, ist tatsächlich ein Spiel, das Schulkinder in Japan, Thailand, Taiwan und Südkorea extrem gerne spielen. Ihre Opfer sind allerdings nicht nur Klassenkameraden, sondern auch Lehrer und andere Erwachsene, wie Unilad berichtet. Bekannt ist der Streich als „Kancho“, was auf Japanisch wortwörtlich „Einlauf“ bedeutet und dem Ablauf erschreckend nahekommt. In Korea spricht man von „Ddong Chim“, was übersetzt so viel heißt wie „Kacknadel“ und auch nicht viel schmeichelhafter anmutet. In Taiwan wurde es „Qiānnián shā“, aus dem berühmten „Naruto“ Anime genannt.

Ausgeführt wird das Spiel, indem man beide Hände aufeinander legt und die Zeigefinger ausstreckt, wie zu einer Pistole geformt. Dann soll man die beiden Finger möglichst weit seinem Opfer in den Po piksen und dabei „Kancho“ oder „Ddong chim“ rufen. Wer genau gewinnt, ist nicht sicher zu sagen. Und auch über die ursprüngliche Herkunft herrscht weitaus weniger Einigkeit als über den versauten Charakter.

Ein möglicher Ursprung könnte eine Form von Karate namens Shourinji Kenpo sein. Als Meister Masutatsu Oyama seine eigene Version des Kampfsport, das sogenannte Kyokushin Karate begründete, soll er die Bewegung versehentlich ausgeführt haben. Andere sehen Mangas und Animes als Inspiration, allen voran Toiretto Hakase, auch bekannt als Dr. Toilet. Die große Popularität (oder in diesem Fall Popolarität) zeigt sich nicht zuletzt darin, dass es sogar ein Videospiel gab und auf der südkoreanischen Insel Jeju sogar eine „Ddong Chim“-Bronzestatue steht.

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