WTF: Burberry schmeißt Klamotten im Wert von 32 Millionen Euro weg
Ein Sale kommt für das Luxus-Label nicht in Frage.

Das britische Luxus-Label Burberry ist für viele Leute unerschwinglich. Aber genau das will es scheinbar auch sein. Statt Ware, die nicht gut ankommt oder aus der letzten Saison ist, zu reduzieren, wirft das Unternehmen die Klamotten und Beauty-Produkte lieber auf den Müll.
Burberry sorgt momentan für einen riesigen Wirbel in den Medien und kassiert von vielen Seiten einen heftigen Shitstorm. Ein Geschäftsbericht hat nun nämlich offenbart, wie krass die Marke an ihrem exklusiven Image hängt. Seit Jahren wirft das Designer-Label Kleidung mit Millionenwert auf den Müll. Und dabei handelt es sich nicht um kaputte Sachen oder B-Ware, sondern tatsächlich um Neuware. Und obwohl der Trend zur Nachhaltigkeit und gegen eine Wegwerfgesellschaft geht, steigt die Menge der vernichteten Ware bei Burberry immer weiter. Während 2016 bereits Artikel im Wert von etwa 21,1 Millionen Euro weggeworfen wurden, sind es in diesem Jahr sogar schon satte 32 Millionen Euro.
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Aber warum spendet das Unternehmen nicht lieber die Kleidung oder veranstaltet einen großen Sale? Es passt nicht ins Konzept, wenn plötzlich jeder in Burberry rumlaufen könnte. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärt Jean-Claude Biver: „Wenn sie bei Luxusgütern die Illusion von Prestige zerstören, den Traum, die Preise, zerstören sie das Vertrauen. Das ist der langsame Tod“. Laut Ariva hat Burberry-Chef Marco Gobbetti bereits 2017 angekündigt, dass sich das Label zukünftig noch mehr auf den hochpreisigen Sektor spzialisieren möchte, um so neue Kunden anzusprechen. Also sieht alles danach aus, dass der Millionenwert, der auf dem Müll landet, zukünftig noch mehr steigen wird.
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