Themen: Tattoos, Studie, Krass
WTF: Diese Studie macht Tattoo-Fans richtig wütend
Bestätigen sich alte Vorurteile jetzt doch?

Das Image von Tätowierten hat sich in den letzten Jahren gewandelt: Nicht nur Knastis und Seeleute tragen den Hautschmuck sondern auch die Ehefrauen von Ex-Bundespräsidenten. Doch jetzt will eine britische Studie einen Keil in die schöne, neue Tattoo-Welt treiben und provoziert mit der Aussage: Menschen mit Körperverzierungen sollen aggressiver als andere sein!
Auch die Wissenschaftler der Anglia Ruskin University überraschte dieses Ergebnis laut Bericht der Daily Mail. Denn schließlich sind Tattoos längst Mainstream. Versuchskaninchen waren 378 Männer und Frauen, von denen 97 tätowiert waren. Bei diesen Studienteilnehmern stellten die Forscher sowohl einen deutlich höheren Grad an verbaler Aggression sowie Wut und rebellischem Verhalten fest. Ein weiteres Ergebnis: Je mehr Tattoos vorhanden waren, desto wütender waren die Personen.
Doch woran liegt das? Die Wissenschaftler vermuten, dass Menschen, die sich zum Beispiel nach einem einschneidenden, negativen Erlebnis tätowieren lassen, auch in anderen Situationen tendenziell aufsässig reagieren. Eine andere Theorie ist, dass die Tätowierungen, die manche mit Schmerzen verbinden, die eher pessimistische Weltansicht ihrer Träger widerspiegeln. Na dann mal Prost Mahlzeit bei acht Millionen tätowierten Personen in Deutschland.
Könnt ihr diese Studie unterzeichnen?
Foto: Tattooed girl screaming via Shutterstock








