Thema: Krass
WTF: Ein Typ will, dass wir uns während der Periode die Schamlippen zukleben
Vergesst Binden und Tampons!

Mädels, wir kennen es alle: Die gewissen Tage, die uns ungefähr einmal im Monat ereilen und mitunter in eher weinerliche Wesen verwandeln können. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die von PMS und Co. noch nie gehört haben, plagt sich bei jedem Zyklus mit den diversen weiblichen Problemen rum. Doch zumindest eine Sorge soll uns nun bald genommen werden: Der lästige Gebrauch von Damenhygieneprodukten. Denn ein Mann aus den USA hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine ganz tolle Erfindung auf den Markt zu bringen: Schamlippenkleber!
Während es in Schottland bald an allen Unis und Schulen gratis Binden und Tampons gibt, sollen wir uns in Zukunft mit diesen kleinen Helferlein gar nicht mehr abplagen. Regelmäßig müssen sich manche von uns mit körperlichen Beschwerden auseinandersetzen, die so schlimm sind wie ein Herzinfarkt. Wäre es da nicht schön, eine Sorge weniger zu haben? Genau das dachte sich wohl auch Erfinder Daniel Dopps. Der kongeniale Chiropraktiker aus Wichita im US-Bundesstaat Kansas hatte nämlich die grandiose Idee, dass sich Frauen bald einfach untenrum zukleben und somit die Unannehmlichkeiten der Periode vergessen können. Seine Erfindung: Mensez, der erste Schamlippenkleber der Welt.
Women on the move a really good thing. Mensez Feminine Lip-stick a new reality. #womensmarch #mensez pic.twitter.com/7B3IdVSIb9
— Mensez (@menseztech) 27. Januar 2017
Ganz genau, der Klebestift für den weiblichen Intimbereich sieht aus wie Lippenbalsam und wird passenderweise auch auf die Lippen aufgetragen. Allerdings auf die Lippen DA UNTEN. So soll verhindert werden, dass Mentruationsblut auslaufen kann, wie auch die Mädchen schreibt. Kurz gesagt: Die Vagina soll so genutzt werden wie die Blase. Durch den Kleber soll alles verschlossen sein und sich das Blut dann dort sammeln. Erst beim Gang auf die Toilette löst sich durch das im Urin enthaltene Amonium die Adhäsionsschicht auf.
Dass es sich bisher lediglich um eine Idee handelt, zeigt jedoch ein genauer Blick auf die Internet-Präsenz von Mensez. Auf der Homepage etwa ist neben einem Kontakformular der Hinweis zu finden: „Unsere Produkte befinden sich noch in der Entwicklung und wir hoffen, dass sie bald erhältlich sind.“ Und auch in den sozialen Medien ist lange nichts passiert. In einem Facebook-Post vom 5. Mai 2017 ist sogar zu lesen: „In 80 Jahren Damenhygiene gab es keine signifikante Innovation und es gibt bessere Wege.“
Von der Menstruationstasse hat der Gute offenbar noch nichts gehört. Und auch die Vorstellung, sich untenrum zuzukleben, ist wohl das letzte, was sich eine Frau oder ein Mädchen während der Regelblutung wünscht…
Foto: BigmanKn via Shutterstock.com








