Thema: Krass
WTF: Russe verklagt Apple, weil iPhone ihn schwul gemacht haben soll
Seine Begründung ist total irre.

Genial, überteuert oder völlig überbewertet? Von Apple und seinem iPhone kann man halten was man will. Doch was nun ein Mann dem Unternehmen unterstellt, ist einfach nur absurd.
Eigentlich kennt es man nur aus den USA, dass Menschen wegen den verrücktesten Dingen vor Gericht ziehen. Doch nun wurde es auch einem Russen zu bunt, weshalb er den Mega-Konzern Apple verklagte. Er fordert umgerechnet knapp 14.000 Euro für einen „moralischen Schaden“, da ihn eine iPhone-App „schwul gemacht“ haben soll.
Wie The Moscow Times schreibt, habe der Mann eine App genutzt, über die man mit Kryptowährung Zahlungen abwickeln kann. Statt der gewünschten Bitcoins habe er jedoch „GayCoins“ erhalten. Dazu erhielt der Mann die Nachricht: „Urteile nicht, ohne es selbst versucht zu haben“. Und das tat er auch und ging eine gleichgeschlechtliche Beziehung ein, die er immer noch führt. Allerdings weiß der Russe nicht, wie er seine Homosexualität seinen Eltern erklären soll und findet daher, dass sich sein Leben seit seiner „Umpolung“ zum Schlechten verändert habe.
Пресненский районный суд принял иск о «доведении до гомосексуализма». Москвич потребовал миллион рублей от Apple в качестве компенсации морального вреда. https://t.co/kojzqje5Pk pic.twitter.com/iex8gR3r4g
— #говоритмосква (@govoritmsk) 2. Oktober 2019
Nun wirft der Kläger Apple vor, ihn mit Manipulation in die Homosexualität getrieben zu haben, was einen moralischen und psychischen Schaden hinterließ. Zwar stammt die genutzte App nicht von Apple selbst, sondern von einem Drittanbieter, doch der Mann meint, dass Apple verantwortlich für die Inhalte sei.
Am 17. Oktober soll die Anhörung stattfinden. Wir sind gespannt, wie das Urteil ausfallen wird.
Foto: Gustavo Frazao/Shutterstock.com








