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WTF: Tinder gibt's jetzt mit Gang-Bang-Funktion

Gibt es bald nur noch Sex-Orgien?!

Quelle: sakkmesterke/Shutterstock.com

Tinder erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, besonders bei jungen Nutzern. Hinter vorgehaltener Hand gilt die Dating-App als das Nummer-Eins-Portal für One-Nights-Stands und schnelle Abenteuer. Während bei seriösen Partnerbörsen vor allem die Partnervermittlung im Vordergrund steht, ist es bei Tinder eher der Spaß. Und der könnte jetzt noch größer werden – nämlich durch die neue Gang-Bang-Funktion. 

Tinder testet zurzeit eine neue Funktion namens Tinder Social. Bis zu acht User können sich damit gleichzeitig verabreden. Klingt verdächtig nach Orgie. Die Macher von Tinder bezeichnen es natürlich etwas anders und haben das Ziel: „Großartige Gruppen neuer Menschen kennenzulernen und einen normalen Abend in eine unvergessliche Nacht zu verwandeln. “

Die relativ simple Neuerung besteht darin, dass Tinder es dir jetzt erlaubt, mit einer ganzen Gruppe von Menschen zu matchen, anstatt mit nur einem einzigen User. Statt um Liebe oder Sex geht es bei Tinder Social eigentlich um geselliges Zusammensein. Eigentlich, denn es gibt einen Haken. 

Da sich die App bekanntermaßen bei den Facebook-Informationen seiner User bedient, kannst du sehen, welche deiner Freunde - männlich, weiblich, vergeben oder Single - bei Tinder angemeldet sind.

Dass einige User das sehr unangenehm finden ist verständlich, immerhin könnte es ziemlich peinlich werden, wenn man als Vergebener als Tinder-User agezeigt wird, auch wenn man vielleicht nicht mehr die App aktiv nutzt.

Als Antwort auf die Empörungswelle von Nutzern, die nicht unfreiwillig bei Facebook geoutet werden wollen, hat Tinder schließlich seinen ursprünglichen Post aktualisiert: „Alle User, die nicht zu Gruppen hinzugefügt werden möchten, können in ihren Einstellungen Tinder Social abwählen, damit sie nicht mehr in den Listen ihrer Freunde auftauchen.“ Immerhin.

Darüber hinaus wird die Funktion erstmal nur in Australien getestet. Sollte sie aber in Down Under gut laufen, wird es wahrscheinlich auch bei uns bald Tinder-Orgien geben. 

Foto: sakkmesterke/Shutterstock.com 

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