Xavas: Strafanzeige von der Linkspartei

Rapper-Duo sei "Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex".

Xavas: Strafanzeige von der Linkspartei: Rapper-Duo sei "Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex".
In ihrem gemeinsamen Song des Albums „Gespaltene Persönlichkeiten“ singen Xavier Naidoo und Rapper Kool Savas: „Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?“ Gefundenes Futter für die Linkspartei, welche das Rapper-Duo Xavas nun anzeigte.
Aufgrund angeblicher Volksverhetzung und Aufstachelung zur Gewalt zeigten nun tatsächlich Linkspolitiker Xavier Naidoo und Kool Savas an. Laut der Linkspartei sei Naidoo ein „christlich-homophober Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex“ - ein ganz schön harter Vorwurf für Xavier. In dem Song "Wo Sind Sie Jetzt" singen sie „Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?“ und weiter: „Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab, und dann ficke ich euch in den Arsch, so wie ihr es mit den Kleinen macht. Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten. Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten. Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff. Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist? Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?“ Über den aggressiv wirkenden Text erzählte Naidoo dem Radiosender FFN: „Da geht es um furchtbare Ritualmorde an Kindern, die tatsächlich ganz viel in Europa passieren, über die aber nie jemand spricht, nie jemand berichtet.“ Die Jugendorganisation Solid und die Landesarbeitsgemeinschaft queer.NRW der Linken erstatten dennoch Strafanzeige. Bundessprecherin Josi Michalke der Linksjugend erklärt: „Dieser Song transportiert Menschenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung und Homophobie“. Des Weiteren würden „auf haarsträubende Art und Weise satanistische Rituale mit Kindesmissbrauchs mit Pädophilie und mit Homosexualität gleichgesetzt“. Was wohl Xavier Naidoos Jury-Kollegen von „The Voice of Germany“ dazu sagen? Jedenfalls forderte Frank Laubenburg, Landessprecher der LAG queer.NRW der Linkspartei, die Produzenten der Castingshow auf, die Zusammenarbeit mit Xavier zu beenden: „Es geht nicht an, dass Sat.1 und Pro Sieben einem christlich-homophoben Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex Raum in ihren Sendungen geben“. Ob Xavier wirklich seinen Jury-Platz wegen eines Songs aufgeben muss und wie es für das Rapper-Duo Xavas weitergeht, wissen wir leider (noch) nicht. Jedoch ist klar: Xavas mussten sich von dem Song distanzieren, ihn sogar vom Album nehmen. Die Anzeige richtet sich außerdem auch gegen die Plattenlabels von Naidoo und Savas sowie die Vertriebsfirma. Heikle Angelegenheit, dabei gibt es doch massig solcher Rap-Texte.

Foto: PR, Gespaltene Persönlichkeit.

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