Thema: Sebastian
Your Birthday Club

YOUR BIRTHDAY-CLUB
+ Party-Upgrade:
Club-Live-Konzert mit
SEBASTIAN HÄMER
Sommer meines Lebens
Du hast im Dezember Geburtstag aber keinen Platz zum feiern? Na herzlichen Glückwunsch. Das Pahlazzo rettet Deine Party. Pack einfach fünf Deiner Freunde ein und kommt zu uns ins Pahlazzo. Wir bereiten Dir einen berauschenden Birthday-Bash. Freier Eintritt, eine Flasche Sekt und ein 10-Euro-Getränkegutschein ist Dir garantiert.
Außerdem Party-Upgrade mit SEBASTIAN HÄMER:
Sebastian Hämer er landete mit Der Sommer unsres Lebens den Sommerhit 2006. Jetzt geht er auf Tour und ist am 16. Dezember zu Gast im Pahlazzo in Pahlen. Der Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen hat bereits begonnen.
Sebastian Hämer Der fliegende Mann
Es muss eine magische Anziehungskraft geben, die dazu führt, dass die größten Gesangstalente Deutschlands immer wieder im Studio von Moses Pelham & Martin Haas landen. Anders ist es schlicht nicht zu erklären, dass die Produzenten und Hauptautoren des erfolgreichsten Deutsch-Soul-Albums aller Zeiten Nicht von dieser Welt (übrigens mit 1,2 Millionen Einheiten das in Deutschland vierterfolgreichste Album überhaupt) nach Xavier Naidoo und Cassandra Steen, mit der sie die Band Glashaus bildeten, nun mit Sebastian Hämer den fliegenden Mann inklusive der Single Sommer unseres Lebens aus dem Hut zaubern. Weitere Worte zu Pelham & Haas scheinen überflüssig, haben sie doch die Musikrichtung, von der hier die Rede ist, 1997 mit Frei sein von Sabrina Setlur introducing Xavier Naidoo erfunden und mit Stücken wie 20 000 Meilen, Führ mich ans Licht, Nicht von dieser Welt, Sie sieht mich nicht, Wenn das Liebe ist, Was immer es ist, Ohne Dich, Bald, Haltet die Welt an und Du immer wieder aufs Neue geprägt.
Aber wer ist diese Stimme? Wer ist Sebastian Hämer, der mit seiner ersten Single anonym Radiostationen bemusterte und seine Identität erst preisgab, nachdem sein virtuelles Zuhause www.sommerunsereslebens.de (übrigens innerhalb von drei Wochen) 100.000 registrierte Besucher hatte?
Der 27-jährige Newcomer aus Prerow an der Ostsee, der mit Sommer unseres Lebens den Titel zur Saison liefert, hat eine ungewöhnliche Geschichte:
Seine Helden sind nicht Stevie Wonder oder Marvin Gaye. Nicht Prince und nicht Michael Jackson. Es sind Jackie Chan und Colt Seavers. Ursprünglich wollte Basti wie Sebastian Hämer genannt wird Stuntman werden. Er träumt noch heute von einem Nachbau des Autos seines Jugendhelden Colt Seavers. Sport von Kampfkunst bis Skate-, Surf- und Snowboard-Fahren stand auf dem Plan des jungen Bürgers der Deutschen Demokratischen Republik, und so erklärt sich vielleicht auch, dass, wenn überhaupt eine musikalische Referenz über seine Lippen kommt, es Künstler wie Holger Biege sind, an die er sich erinnert.
Ein schwerer Snowboardunfall im Jahre 2000, der den damals 20-jährigen Sebastian dazu zwang, in Sachen Sport kürzer zu treten und seine Energie neu zu kanalisieren, sowie der Besuch einer Karaoke-Bar, bei dem Basti zum ersten Mal vor Publikum sang (man will es halt wissen: Es war Gary Barlows Forever Love), sind wohl entscheidende Wendepunkte im Leben des jungen Mannes, der von nun an all die Energie, die er bis dato in seinem Sport gebündelt hatte, in seine Musik steckte.
Der eigenhändige Bau seines Tonstudios, die Gründung des musikalischen Surferkollektivs Darss Sound System oder seine Teilnahme am ZDF-Gesangswettbewerb Die deutsche Stimme könnten als Beispiele für die Konsequenz dienen, mit der Sebastian Hämer sein neues Ziel verfolgte, wäre sie nicht in jedem Ton der vorliegenden Aufnahmen spür- und hörbar. Konsequenz im Sinne von Zielstrebigkeit, die jedoch gänzlich ohne Verbissenheit auszukommen scheint, denn so natürlich, spielerisch leicht und dennoch tief, wie der junge Mann vom Meer bei der ersten Begegnung wirkt, so klingt auch seine Musik.
Die durch das alle Stücke verbindende und entscheidende Element, nämlich Bastis einzigartige Stimme, geprägte Platte wirkt ungemein homogen, obwohl sie sowohl Stücke, die Sebastian schrieb, bevor er mit seinen heutigen Mitstreitern in Kontakt kam (Nur mit Dir, Mit Maske, Mein Dank), als auch gemeinsam entwickelte Lieder (Erste Hilfe, Sommer unseres Lebens, Unzertrennlich, Immer noch) enthält. Selbst inhaltlich Pelham & Haas-typische Stücke wie Nichts fügen sich nahtlos in die extrem unverkrampfte, abwechslungsreiche, nie langweilende Platte ein.
Vielleicht liegt es daran, dass Der fliegende Mann ein Debütalbum ist und der Künstler so sein Leben lang Material für diese Platte zusammentragen konnte. Vielleicht ist es Glück, Fügung, eine Frage von Rhythmus und Zeit, Unschuld, Naivität oder Zeitgeist. Was auch immer es ist, Sebastian Hämer behandelt auf seinem Album Der fliegende Mann, das musikalisch den Vergleich mit internationalen Produktionen suchen muss, da es in Deutschland einfach keinen findet, scheinbar intuitiv die Themen, die uns beschäftigen, und schafft so eine sehr warme, persönliche Stimmung, die gänzlich frei von heute üblichen Klischees und (Pseudo-)Spiritualität ist. Direkt ins Herz, ohne den Kopf zu beleidigen.
Müsste man dem Ganzen einen Namen geben und diese Platte verdient ein eigenes Genre so könnte man es, an den Texten und den Harmonien orientiert, neue deutsche Romantik nennen.
Diese CD ist, wie der erste Titel des Albums beschreibt, Erste Hilfe in allen Lebenslagen. Ermuntert Sommer unseres Lebens zum Aufbruch und motiviert dazu, endlich das zu tun, was man schon immer tun wollte, so versetzt das von Sebastian für seine Mutter geschriebene Mein Dank die Hörerschaft in kollektive Dankbarkeit. Immer noch bietet der Wut und Verachtung, die jeder von uns irgendwann schon mal empfunden hat, ein Ventil und Tag und Nacht zeigt auf, dass wir alle etwas haben, wonach wir uns sehnen. Während Wieso sagst Dus nicht ihm das wahrscheinlich älteste aller Themen mit einem so romantisch schönen Gedanken behandelt, wie es nur jemand vermag, der diesen Gedanken selbst ernsthaft hegte, bietet Erinnerung scheinbar einen Ausblick in die Zeit danach. Das Grönemeyer-Assoziationen hervorrufende, nur von Flügel und einem spät einsetzenden Orchester instrumentierte Nichts, eine Hymne an das Nichtaufgeben, rührt zu Tränen und offenbart wie das treibende Mein Interesse gilt ihr eine gewisse Sturheit, ohne die diese Platte sicher auch nicht möglich wäre. Nur mit Dir tänzelt gekonnt an der Grenze zu Kitsch und weckt Erinnerungen an Isaac Hayes. Das Beste, das einzige Stück, das einen anderen Künstler nämlich Moses Pelham höchstselbst featuret, klingt, als würden 1000 Tonnen Last von den Schultern fallen. Das orientalisch anmutende Unzertrennlich beschreibt so intelligent und romantisch Verzweiflung, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt als mitzufühlen, während Mit Maske, das auch die Erkennungsmelodie eines Zeichentrickhelden sein könnte, einfach nur zum Schmunzeln und Kopfnicken ansteckt. Seinen Ausklang findet Der fliegende Mann bezeichnenderweise in Unterwegs, einem Lied über Abschied im großen Stile.
Man könnte sehr leicht behaupten, dass Der fliegende Mann der legitime Nachfolger von Nicht von dieser Welt ist. Nur täte man dabei dem Menschen, der hinter dieser Platte steht, fürchterlich unrecht. Zu eigenständig, persönlich, frisch und fernab von ausgelatschten Trampelpfaden der deutschen Soul-Musik ist der 15 Titel starke Meilenstein dieses Genres, zu dem sich der Künstler nicht einmal eindeutig bekennt. Es ist halt Musik, sagt er und das ist wohl wahr. Großartig!
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Club-Live-Konzert mit
SEBASTIAN HÄMER
Sommer meines Lebens
Du hast im Dezember Geburtstag aber keinen Platz zum feiern? Na herzlichen Glückwunsch. Das Pahlazzo rettet Deine Party. Pack einfach fünf Deiner Freunde ein und kommt zu uns ins Pahlazzo. Wir bereiten Dir einen berauschenden Birthday-Bash. Freier Eintritt, eine Flasche Sekt und ein 10-Euro-Getränkegutschein ist Dir garantiert.
Außerdem Party-Upgrade mit SEBASTIAN HÄMER:
Sebastian Hämer er landete mit Der Sommer unsres Lebens den Sommerhit 2006. Jetzt geht er auf Tour und ist am 16. Dezember zu Gast im Pahlazzo in Pahlen. Der Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen hat bereits begonnen.
Sebastian Hämer Der fliegende Mann
Es muss eine magische Anziehungskraft geben, die dazu führt, dass die größten Gesangstalente Deutschlands immer wieder im Studio von Moses Pelham & Martin Haas landen. Anders ist es schlicht nicht zu erklären, dass die Produzenten und Hauptautoren des erfolgreichsten Deutsch-Soul-Albums aller Zeiten Nicht von dieser Welt (übrigens mit 1,2 Millionen Einheiten das in Deutschland vierterfolgreichste Album überhaupt) nach Xavier Naidoo und Cassandra Steen, mit der sie die Band Glashaus bildeten, nun mit Sebastian Hämer den fliegenden Mann inklusive der Single Sommer unseres Lebens aus dem Hut zaubern. Weitere Worte zu Pelham & Haas scheinen überflüssig, haben sie doch die Musikrichtung, von der hier die Rede ist, 1997 mit Frei sein von Sabrina Setlur introducing Xavier Naidoo erfunden und mit Stücken wie 20 000 Meilen, Führ mich ans Licht, Nicht von dieser Welt, Sie sieht mich nicht, Wenn das Liebe ist, Was immer es ist, Ohne Dich, Bald, Haltet die Welt an und Du immer wieder aufs Neue geprägt.
Aber wer ist diese Stimme? Wer ist Sebastian Hämer, der mit seiner ersten Single anonym Radiostationen bemusterte und seine Identität erst preisgab, nachdem sein virtuelles Zuhause www.sommerunsereslebens.de (übrigens innerhalb von drei Wochen) 100.000 registrierte Besucher hatte?
Der 27-jährige Newcomer aus Prerow an der Ostsee, der mit Sommer unseres Lebens den Titel zur Saison liefert, hat eine ungewöhnliche Geschichte:
Seine Helden sind nicht Stevie Wonder oder Marvin Gaye. Nicht Prince und nicht Michael Jackson. Es sind Jackie Chan und Colt Seavers. Ursprünglich wollte Basti wie Sebastian Hämer genannt wird Stuntman werden. Er träumt noch heute von einem Nachbau des Autos seines Jugendhelden Colt Seavers. Sport von Kampfkunst bis Skate-, Surf- und Snowboard-Fahren stand auf dem Plan des jungen Bürgers der Deutschen Demokratischen Republik, und so erklärt sich vielleicht auch, dass, wenn überhaupt eine musikalische Referenz über seine Lippen kommt, es Künstler wie Holger Biege sind, an die er sich erinnert.
Ein schwerer Snowboardunfall im Jahre 2000, der den damals 20-jährigen Sebastian dazu zwang, in Sachen Sport kürzer zu treten und seine Energie neu zu kanalisieren, sowie der Besuch einer Karaoke-Bar, bei dem Basti zum ersten Mal vor Publikum sang (man will es halt wissen: Es war Gary Barlows Forever Love), sind wohl entscheidende Wendepunkte im Leben des jungen Mannes, der von nun an all die Energie, die er bis dato in seinem Sport gebündelt hatte, in seine Musik steckte.
Der eigenhändige Bau seines Tonstudios, die Gründung des musikalischen Surferkollektivs Darss Sound System oder seine Teilnahme am ZDF-Gesangswettbewerb Die deutsche Stimme könnten als Beispiele für die Konsequenz dienen, mit der Sebastian Hämer sein neues Ziel verfolgte, wäre sie nicht in jedem Ton der vorliegenden Aufnahmen spür- und hörbar. Konsequenz im Sinne von Zielstrebigkeit, die jedoch gänzlich ohne Verbissenheit auszukommen scheint, denn so natürlich, spielerisch leicht und dennoch tief, wie der junge Mann vom Meer bei der ersten Begegnung wirkt, so klingt auch seine Musik.
Die durch das alle Stücke verbindende und entscheidende Element, nämlich Bastis einzigartige Stimme, geprägte Platte wirkt ungemein homogen, obwohl sie sowohl Stücke, die Sebastian schrieb, bevor er mit seinen heutigen Mitstreitern in Kontakt kam (Nur mit Dir, Mit Maske, Mein Dank), als auch gemeinsam entwickelte Lieder (Erste Hilfe, Sommer unseres Lebens, Unzertrennlich, Immer noch) enthält. Selbst inhaltlich Pelham & Haas-typische Stücke wie Nichts fügen sich nahtlos in die extrem unverkrampfte, abwechslungsreiche, nie langweilende Platte ein.
Vielleicht liegt es daran, dass Der fliegende Mann ein Debütalbum ist und der Künstler so sein Leben lang Material für diese Platte zusammentragen konnte. Vielleicht ist es Glück, Fügung, eine Frage von Rhythmus und Zeit, Unschuld, Naivität oder Zeitgeist. Was auch immer es ist, Sebastian Hämer behandelt auf seinem Album Der fliegende Mann, das musikalisch den Vergleich mit internationalen Produktionen suchen muss, da es in Deutschland einfach keinen findet, scheinbar intuitiv die Themen, die uns beschäftigen, und schafft so eine sehr warme, persönliche Stimmung, die gänzlich frei von heute üblichen Klischees und (Pseudo-)Spiritualität ist. Direkt ins Herz, ohne den Kopf zu beleidigen.
Müsste man dem Ganzen einen Namen geben und diese Platte verdient ein eigenes Genre so könnte man es, an den Texten und den Harmonien orientiert, neue deutsche Romantik nennen.
Diese CD ist, wie der erste Titel des Albums beschreibt, Erste Hilfe in allen Lebenslagen. Ermuntert Sommer unseres Lebens zum Aufbruch und motiviert dazu, endlich das zu tun, was man schon immer tun wollte, so versetzt das von Sebastian für seine Mutter geschriebene Mein Dank die Hörerschaft in kollektive Dankbarkeit. Immer noch bietet der Wut und Verachtung, die jeder von uns irgendwann schon mal empfunden hat, ein Ventil und Tag und Nacht zeigt auf, dass wir alle etwas haben, wonach wir uns sehnen. Während Wieso sagst Dus nicht ihm das wahrscheinlich älteste aller Themen mit einem so romantisch schönen Gedanken behandelt, wie es nur jemand vermag, der diesen Gedanken selbst ernsthaft hegte, bietet Erinnerung scheinbar einen Ausblick in die Zeit danach. Das Grönemeyer-Assoziationen hervorrufende, nur von Flügel und einem spät einsetzenden Orchester instrumentierte Nichts, eine Hymne an das Nichtaufgeben, rührt zu Tränen und offenbart wie das treibende Mein Interesse gilt ihr eine gewisse Sturheit, ohne die diese Platte sicher auch nicht möglich wäre. Nur mit Dir tänzelt gekonnt an der Grenze zu Kitsch und weckt Erinnerungen an Isaac Hayes. Das Beste, das einzige Stück, das einen anderen Künstler nämlich Moses Pelham höchstselbst featuret, klingt, als würden 1000 Tonnen Last von den Schultern fallen. Das orientalisch anmutende Unzertrennlich beschreibt so intelligent und romantisch Verzweiflung, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt als mitzufühlen, während Mit Maske, das auch die Erkennungsmelodie eines Zeichentrickhelden sein könnte, einfach nur zum Schmunzeln und Kopfnicken ansteckt. Seinen Ausklang findet Der fliegende Mann bezeichnenderweise in Unterwegs, einem Lied über Abschied im großen Stile.
Man könnte sehr leicht behaupten, dass Der fliegende Mann der legitime Nachfolger von Nicht von dieser Welt ist. Nur täte man dabei dem Menschen, der hinter dieser Platte steht, fürchterlich unrecht. Zu eigenständig, persönlich, frisch und fernab von ausgelatschten Trampelpfaden der deutschen Soul-Musik ist der 15 Titel starke Meilenstein dieses Genres, zu dem sich der Künstler nicht einmal eindeutig bekennt. Es ist halt Musik, sagt er und das ist wohl wahr. Großartig!
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