Zu sexy: Schule in Neuss verbietet Hot-Pants und bauchfreie Shirts

Pobacken sind hier unerwünscht.

Zu sexy: Schule in Neuss verbietet Hot-Pants und bauchfreie Shirts: Pobacken sind hier unerwünscht.
Quelle: betto rodrigues / shutterstock.com

„Als stilsichere Marienbergerinnen sollten Sie durch die Schönheit Ihres Charakters überzeugen und nicht durch die Schönheit Ihres Körpers.“ Im Neusser Marienberg-Berufskolleg sorgt dieser nette Aushang zurzeit für Wirbel. Die Schulleiter haben diesen Sommer wenig Lust auf den Anblick von halbnackten Bootys und Boobies. Das könnte daran liegen, dass der Träger des Kollegs das Erzbistum Köln ist.

Verantwortlich für den umstrittenen Aufruf ist der Abteilungsleiter Matthias Holländer. Gegenüber der RP-Online sagt er: „In den letzten zwei, drei Jahren hat sich die Mode verbreitet, dass Schülerinnen bauchfrei zur Schule kommen oder in so kurzen Hosen, dass der Hintern unten rausguckt.“ Stimmt, aber sollten die Mädels nicht selbst entscheiden, welches Outfit sie an heißen Sommertagen anziehen? Im Prinzip ja. Der Aushang ist nämlich ein „freundlicher Hinweis“ und keine strikte Anordnung.

Aufreizende Kleidung ist schon seit mehreren Jahren immer wieder ein Thema in dem konservativen Berufskolleg. Der Aufruf in diesem Jahr sorgte für Unruhe, weil die Anzeigetafel in einem Treppenhaus hängt, durch das auch die Schüler(innen) des benachbarten Gymnasiums müssen. Die fühlten sich auch angesprochen und traten eine Diskussion los, die natürlich auch auf den sozialen Netzwerken fortgeführt wurde:

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